Angst entsteht im Kopf. MUT AUCH!

Angst entsteht im Kopf. MUT AUCH!

Diejenigen, die schon einmal plötzlich und aus heiterem Himmel Angst und Panik bekommen haben, sind in der Regel so geschockt, dass sie sich nicht vorstellen können, wie sie selbst eine Menge Einfluss auf diese Angst nehmen können.

 

Doch, dem ist so. Allerdings auch nicht über Nacht und so plötzlich, wie Du die Angst gespürt hast. Diese Angst hat verschiedene Botschaften für Dich im Gepäck. Und die wollen erkannt und umgesetzt werden. Klar helfen auch Gespräche über die Angst, damit Du verdauen kannst, was Dir gerade Angst macht. Aber das allein ist's nicht.

Entstehungsmöglichkeiten von Angst

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, wie es überhaupt zur Angst kommt. Gab es etwas von Außen? Denn Reize, egal auf welchem der Sinneskanäle sie hereinkommen, können etwas wieder hochholen. Etwas, was Du irgendwann nicht verdauen konntest. Oder Stress ist auch irgendwann dafür verantwortlich, dass Du aus der Balance gerätst und Angst bekommen kannst.

 

Wenn Dein Stresspegel, durch was auch immer, chronisch viel zu hoch ist, kann Angst ein Ventil dafür sein. Dann reicht das Tüpfelchen auf dem "i" und nix geht mehr. Wenn Du total aus der Balance geraten bist und die Signale von Dir bislang übersehen/überhört wurden, zeigt Dir Dein Körper das. Auf welche Weise auch immer. 

So überwindest Du Angst: Hilfreiche Tipps

Angst entsteht im Kopf. Genaugenommen im limbischen System. Das ist das Gehirn im Gehirn. Denn dort befindet sich die "Schaltzentrale". Dort wird bewertet, was unangenehm, gefährlich, besorgniserregend usw. ist und der "Alarm" wird ausgelöst. Automatisch schießen Stresshormone ins Blut und damit gerät alles aus dem Ruder.

 

Da das Gehirn aber immer nur eins in einem Moment kann: Also Angst oder Mut haben, kannst Du mit dieser Info positiv auf die Angst einwirken. Angenommen, Du würdest laut singen, weil Du Angst vor etwas hast, kannst Du damit die Angst in Schach halten.

 

Die Ablehnung Deiner Angst ist ein Verstärker. Die Vermeidung oder Einschränkung auch. Also lernst du am besten Deine Angst zu akzeptieren. Für den Moment scheint sie wichtig zu sein. Daraus kannst du eine Menge lernen.

 

Du kannst z. B. die Arme kreuzen und abwechselnd auf den Oberarmen oder vor den Knien tappen. Spüre, wo die Angst sich bemerkbar macht und tappe so lange, bis sie deutlich weniger geworden ist. Alternativ ist auch die Wingwave-Musik ganz hilfreich.

 

Wovor Du auch immer Angst hast, Du kannst auch mit dem Wort an sich etwas verändern. Denn wenn Angst das Triggerwort ist, kannst du es z. B. imaginär verwandeln, sodass diesem Wort die Wirkung genommen wird. 

 

Wenn Angst im Kopf entsteht, entsteht MUT dort auch. Denn meistens hast Du negative Überzeugungen zur Angst im Kopf: "Typisch, dass Dir so was passiert!" als ein Beispiel. Ist das aufbauend? Hilft Dir das weiter? Nein. Deshalb ist eine aufmunternde Selbstmotivation wichtig: "Ich kann meine Angst überwinden!" Wichtig ist, dass Überzeugungen sich auf Deine Gegenwart beziehen, Du einen Satz mit "ich" beginnst und ein Satz Deine Chance aufzeigt (siehe Selbstmotivation). 

 

Entwickele einen positiven Film, wie Du Deine Angst überwindest. lass Deiner Fantasie freien Lauf und male Dir in allen Einzelheiten aus, wie Du Deine Angst überwindest. Sich auf etwas völlig anderes ganz zu konzentrieren, lässt die Angst auch nicht zum Zuge kommen (denn das Gehirn kann nur eins zur Zeit). 

 

Es gibt noch diverse andere Tipps, die Dich auf jeden Fall unterstützen. Trotzdem ist der Leidensdruck häufig so hoch, dass Hilfe von Außen gut tut und manchmal der einzig richtige Weg ist. 

Mit Mut gegen die Angst

Je mehr Du wieder in Deine Balance kommst, Stresshormone abfließen konnten, desto mehr kann sich Mut im Kopf entwickeln. Auch Deine Zuversicht wächst. Weil das so ist, fühlst Du Dich innerlich stärker und traust Dir schon wieder viel mehr zu. Übung macht hier den Meister. 

 

Je mehr Du Dich Deiner Angst stellst und total zu und hinter Dir stehst, desto mehr Mut baut sich auf und wächst an. Deshalb nicht gleich aufgeben, wenn Du es einmal geschafft hast, sondern unbedingt dranbleiben. Lass Deinen Mut sich ausbreiten. Spüre, was er mit Dir macht. Und je mehr er die Oberhand gewinnt, desto mehr Freude macht sich außerdem breit. Freude ist ohnehin die stärkste Kraft. Freude ist sogar noch stärker als jede Angst oder jeder Ärger.

 

So lassen sich lähmende und angstmachende Gefühle besiegen. Wenn Du willst, gebe ich Dir mit der Wingwave-Methode eine super Unterstützung. Alle Fragen sind willkommen. Ruf mich einfach an: 040 658 62 082 oder schreibe mir.