Was Du tun kannst, um Dein Gedankenkarussell zu stoppen

Was Du tun kannst, um Dein Gedankenkarussell zu stoppen

Besonders in Stresssituationen, hast Du oft damit zu tun Deine Gedanken zu stoppen. Sie haben sich meistens verselbstständigt. Und wehe, wenn daraus ein niemals endendes Gedankenkarussell wird. Jeder von uns denkt ca. 60.000 Gedanken täglich. Zwangsgedanken sind dabei allerdings eher die Ausnahme und haben mit einer "Störung" zu tun. Je weniger Du eine Situation ablehnst, desto mehr werden Deine Gedanken darum kreisen. Also ist ein erster wichtiger Schritt: Akzeptanz. Je mehr Du bereit bist Deine Situation zu akzeptieren und anzunehmen, mit dem, was dazu gehört, desto eher schränkst Du die Gedankenspirale ein. Aber ich habe noch einige andere Tipps für Dich.

Immer nur eins zur Zeit

Grundsätzlich magst du verschiedene Dinge auf einmal tun können. Man sagt, dass Frauen eher über die Fähigkeit des "Multitaskings" verfügen. Das ist ein Mythos. Egal welchen Geschlechts, es bedeutet Stress für das Gehirn. Warum? Das Gehirn kann nur zwei Dinge maximal zur Zeit aufnehmen. Ansonsten würdest Du Dich ständig selbst unterbrechen. Und genau das ist der Stress. Wenn Cortisol und Adrenalin aus diesem Grund ins Gehirn schießen, kannst Du Dich erst recht nicht mehr konzentrieren. Geschweige denn, multitaskingmäßig unterwegs sein. Das ist eine wichtige Tatsache gerade in Bezug auf das Gedankenkarussell. Damit die Qualität Deiner Arbeit nicht leidet, konzentriere dich am besten auf eins zur Zeit.

Was das Gedankenkarussell am besten stoppt

Man hat herausgefunden, dass Meditieren dabei helfen kann, das Abschweifen der Gedanken zu reduzieren. Auch wenn Du möglicherweise währenddessen gar nicht das Gefühl hast. Mit der Zeit und der Übung, klappt es aber immer besser. 

 

Das Annehmen und akzeptieren einer Sache ist ebenfalls das Beste, damit es erst gar nicht zur Gedankenspirale kommt. Es kommt auf Deine Einstellung zu Deiner Situation an. Wie bewertest Du sie? Verknüpfst Du sie mit alten Erfahrungen? Oder destruktiven Überzeugungen? Was gestern so war, muss heute nicht mehr so sein.

 

Hilfreich ist vielfach auch, sich einfach mal jemandem mitzuteilen. Den Rat einer Vertrauensperson einzuholen, kann schon viel verändern. Oder bringe etwas zu Papier und schreibe Dir von der Seele, was Dich gerade belastet. Auch ein STOP einzuüben ist ein guter Unterbrecher.

 

Immer, wenn Dir auffällt, dass Du schon wieder in Deinem Thema hängst und es Dir schwerfällt die Gedanken anzuhalten, kannst Du es mit einem STOP probieren. Und zwar sprichst Du es laut aus oder sagst es Dir innerlich. Du verbindest das STOP am besten mit einer Bewegung. Das Gehirn lernt die Unterbrechung. Nach etwas Einübung reicht dann ein STOP aus, um das Gedankenkarussell anzuhalten.

 

Achtsamkeit ist hierfür natürlich unabdingbar. Denn fällt Dir immer früher auf, dass Du schon wieder am Grübeln bist, desto früher ist es Dir möglich die Gedanken auszubremsen. Es sei denn, sie führen zu einer Lösung. Dann lass dort die Energie einfließen. 

Sich Sorgen machen ist wie ...

"Wer sich Sorgen macht, gibt seinen Sorgen Macht." Dieses Zitat sagt doch schon alles, oder? Sorgen können Dich sehr quälen. Doch führen sie Dich weiter? Vieles von dem, worüber Du Dir Sorgen machst, kannst Du gar nicht beeinflussen. Außerdem rauben sie Dir unglaublich viel Energie. Und das meist völlig umsonst!

 

Sich Sorgen zu machen, hängt mit Ängsten zusammen. Aber genau das, worum Du Dich sorgst, ziehst Du durch das sich Sorgen machen an. Denn Du beschäftigst Dich intensiv mit Dingen, die Du befürchtest. Das, was Du NICHT haben willst bekommt Deine volle Aufmerksamkeit. Konzentriere Dich lieber auf das, was Du erreichen möchtest. Dort gehört Deine Energie und Power hin.

 

Du hättest gerne noch mehr Input? Weil mein Artikel Dein ganz spezielles Thema nicht ausreichend aufgegriffen hat? Dann lass uns darüber sprechen: 040 658 62 082. Ich freue mich darauf.