Also, da fällt mir ja glatt die Kinnlade runter!

Also, da fällt mir ja glatt die Kinnlade runter!

Ein Spruch, den sicher viele kennen oder selbst schon benutzt haben. Von solchen oder ähnlichen Sprüchen sind wir alle tagtäglich umgeben. Das, ohne uns groß über sie Gedanken zu machen. Was so viel heißen soll, dass wir uns der "Organ-Sprache" bedienen, ohne uns darüber im Klaren zu sein, was sie aussagt.

 

Wenn Dich etwas runterzieht, fühlt sich der Körper dementsprechend schlapp und müde an. Oder auch, wenn Dir etwas "schwer fällt" wirst Du bemerken, dass Deine Glieder sich wie Blei anfühlen können.

 

Wenn Du die Schultern hängen lässt, fühlt es sich nicht nur im Schulterbereich müde und schwer an, sondern auch die Stimmung ist dann gedämpft. Die Muskulatur unterstreicht die getroffene Aussage. Denn Wörter hinterlassen eine Wirkung. Glaubenssätze genauso.

 

Das demonstriere ich im Wingwave-Coaching immer wieder aufs Neue, sehr zur Überraschung meiner Kunden. 

Wie sich dagegen powervoll anhört

Wenn Du z. B. richtig gut drauf bist, bezieht sich das nicht nur auf Deine Stimmung. Wenn die Muskulatur powervoll ist und Du Deine Kraft spürst, hattest Du vielleicht gerade "ein aufbauendes Gespräch".

 

Wenn Dir etwas leicht von der Hand geht oder Du voller Tatkraft bist, geht das mit der Muskulatur einher. Du spürst, dass Du vielleicht "die Welt aus den Angeln heben könntest oder Bäume ausreißen. 

 

Das kannst Du tatsächlich nur annähernd, wenn du Dich kraftvoll und stark fühlst. In einer Studie wurde einmal herausgefunden, dass Freude die stärkste Kraft überhaupt liefert. Wenn Du allerdings gerade voller Ärger und negativer Emotionen bist, oder gefrustet über etwas, liefert Dir das garantiert nicht den Muskeltonus, der Dich Bäume ausreißen lässt.

Nicht wie es Dir geht, sondern was Dir fehlt ist relevant

Insbesondere bei muskulären Verspannungen wurde in den letzten Jahren festgestellt, dass nicht nur die Anstrengung die Ursache dafür ist. Vielmehr ist es der chronisch zu niedrige Muskeltonus. Denn negative und belastende Emotionen, wie z. B. Angst, Trauer oder Enttäuschung lassen Dich in den unteren Muskeltonus abrutschen und macht die Muskeln schwer. Selbst ein gefühlsneutrales Empfinden macht gegenüber Freude, gut drauf sein etc. einen deutlich niedrigeren Tonus.

 

Dann äußerst Du vielleicht, dass Du Dich "zusammenreißen" musst. Dieses Zusammenreißen macht dann einen Teil Deiner Verspannungen aus. Oder auch ein "geht so ..." würde dafür sprechen.

Nicht nur Stressabbau hilft und ist wichtig

In meinen Coachings wird zwar jede Menge Stress abgebaut, andererseits ist es auf der anderen Seite genauso wichtig positive Emotionen zu etablieren und zu fördern. Als Ausgleich "Freude" und jede Menge nettes Vergnügen sollte daher unbedingt auf Deinem Stundenplan stehen. Als Ausgleich und zur Stärkung. Und zwar nicht nur Deiner Muskeln, sondern auch präventiv gegen das zu niedrige Stimmungslevel. Denn ein chronisch unteres Level kann Dich auf Dauer "schwermütig" machen.

 

Wann hast Du Dich so gefühlt, dass Du hättest Bäume ausreißen können? Was tust Du dafür? Nur zum Vergleich: Kinder lachen bis zu 20 mal als Erwachsene. 

 

Und jetzt Du! 

(Quelle: Wingwave Gesundheit, Besser-Siegmund Institut)