Mein Tipp: Wodurch Du Dich am besten wirkungsvoll motivieren kannst

Der Ton macht noch immer die Musik

Manchmal kommst Du ohne es zu merken in eine Angewohnheit, die Dir gar nicht gut tut. So z. B., wenn Du gar nicht mehr merkst, wie Du mit Dir selbst sprichst. Denn dieser Tenor überträgt sich auch gerne mal auf Deine Sichtweise, Deinen Blickwinkel und wie Du etwas formulierst.

 

Oder Du hörst Dich plötzlich so reden, wie Dein Vater oder Deine Mutter früher auch mit Dir gesprochen haben. Dabei wolltest Du das so nie tun :-) Es spielt eine so große Rolle, wie Du mit Dir selbst sprichst. Das, was dadurch Resonanz in Dir macht, hinterlässt entweder etwas Positives oder Negatives in Dir. 

 

Wichtige Punkte für Deine Selbstansprache

Positive Formulierungen

Statt: "Was hab'ich denn da wieder für einen Mist gebaut!" Lieber: "Okay, daraus kann ich lernen für das nächste Mal und werde es besser machen."

 

Realistische Formulierungen

Statt: "Ohne mich läuft hier gar nichts!" Lieber: "Mit mir läuft's besser ..." Das erspart Dir Druck, der durch überhöhte Ansprüche entsteht.

 

Ermutigende Formulierungen

Statt: "Na, wenn das man was wird ...!" Lieber: "Das wirst Du schaffen!" oder "das kannst Du schaffen!"

Oder kennst Du noch die coole Toyota Werbung? "Nichts ist unmöglich ... " Vieles scheint unmöglich, bist Du es möglich gemacht hast!

 

Erlaubende Formulierungen

Statt: "Freu' Dich bloß nicht zu früh ..." Lieber: "Ich darf glücklich sein!"

 

Positives Denken und positive Formulierungen

Du kannst Dir täglich diverse positive "Affirmationen" sagen. Doch diese Sätze an sich, bringen Dir nicht den gewünschten Effekt. Es sei denn, sie werden mit der entsprechend unterstützenden Stimme gesagt. Der Ton macht bekanntlich die Musik, was so viel heißt, die positive Resonanz, wenn die Stimme dementsprechend ist.

 

Es gibt nämlich eine Wechselwirkung zwischen dem, was Du sagst und dem Ton, die Deine Botschaft beinhaltet. Der "Hörkortex" im Gehirn reagiert da sehr empfindlich drauf. Er filtert die Botschaften der rechten oder linken Hörseite der Ohren und zwar:

 

- Was ist das?

- Wie ist das?

 

Das Gesprochene wird mit dem Klang der Stimme vom "Hörkortex" gecheckt. Ist das nicht "stimmig" zwischen dem Klang der Stimme und dem, was die Aussage ist, speichert das Gehirn es leider  genauso ab. Die Macht der Gewohnheit kommt noch dazu und schon ist es nicht leicht, aus dem Kreislauf negativer Selbstansprache auszusteigen. Weil du automatisch immer wieder in diese Art der Selbstansprache verfällst.

 

Wie du in positive Stimm_ung kommst

Um Dich positiv zu Pushen und zu motivieren ist es also unbedingt wichtig, dass eine Wirkung durch den Ton und dem, was Du sagst erzeugt wird. Das braucht nicht unbedingt laut gesagt werden. Aber, auf das "Wie" kommt es an! Wie ist Deine Art zu sprechen, wie mutmachend, wie unterstützend?

 

Z. B. können das Schauspieler sehr gut oder auch Sportler lernen auf diese Weise sich positiv zu motivieren. Deshalb erreichen sie deutlich besser das Ziel, was sie erreichen wollen. Es kommt auf die Energie an, die in Dir erzeugt wird. Achte darauf, was passiert, wenn Du durch den Ton Deiner Stimme in eine dementsprechende Energie kommst. 

 

Und jetzt Du! Sorge für eine gute Stimmung, für einen guten Ton in Dir.

(Quelle: Work-Health-Balance; Cora Besser-Siegmund, Lola Ananda Siegmund)