Warum eine "Überdosis" guter Gefühle Dir zum Verhängnis werden kann

Warum eine "Überdosis" guter Gefühle Dir zum Verhängnis werden kann

Gehörst Du eher zu denen, die vorsichtig optimistisch sind, oder zu denen, die mit ihrer guten Laune beinahe schon unter der Decke hängen?

 

Damit Du mich gleich richtig verstehst: Ich finde es schön und freue mich mit Dir, wenn es Dir gut geht. Diejenigen, die ich mit meinem Artikel ansprechen möchte, sind andere. Denn es gibt Menschen, die, wie ich immer sage, sich alles schön reden. 

 

In diesen Fällen spricht man von "Euphorie-Beliefs". Weil alles so toll ist und Du so super drauf bist, kannst Du gefühlt die Welt aus den Angeln heben. Dagegen spricht nichts. Doch vielleicht ist Dir schon beim Lesen aufgefallen, dass das alles ein bisschen "drüber" ist. 

In Balance zu sein, fühlt sich anders an ...

Es gibt verschiedene Erregungsniveaus, die verdeutlichen, wo Du gerade stehst. Am besten ist natürlich ein mittleres. Dann spricht man von "in Balance sein". Darunter würdest Du vermutlich langsam in eine Depression abrutschen. Darüber langfristig ausbrennen.

 

Wenn Du also permanent am oberen Level bist, forderst Du Deinen Körper ganz schön stark heraus. Doch dadurch, dass Du mit Deinen überschäumenden Gefühlen ständig wie auf "Droge" bist, bemerkst Du das nicht oder nur recht wenig, wie sehr Du Dich auspowerst. Das ist das Gefährliche daran.

Auch gute Gefühle können Stress machen

Die meisten erliegen dem Irrglauben, dass "positiver Stress" ja etwas Gutes sei. Grundsätzlich ist das nicht falsch. Doch in einem Fall überschätzt Du Dich und Deine Kräfte. Weil Du ja etwas super gern machst und vermeintlich im Flow bist, bekommst Du gar nicht mit, was es des Guten zu viel ist.

 

Wenn Du "überdrehst" gehst Du über Deine Grenzen hinweg. Wie beim "negativen Stress" gelangen zu viele Stresshormone ins Blut. Du denkst zunächst deshalb noch: "Hey, das flutscht aber und fühlt sich richtig gut an. Das fühlt sich richtig gut an, ist der Moment, in dem Du gar nicht mehr mitbekommst (da wie auf Droge), dass Du eigentlich total über Deine Kräfte gehst. 

Wie Du wieder in Balance und in der Realität ankommst

Alles, was Dich in eine Art Euphoriezustand versetzt: Heißhunger, Kaufrausch, Glücksspiel usw. ersetzt das, um was es eigentlich wirklich geht. Wenn Du wieder in der Wirklichkeit ankommst, spricht man von der "heilsamen Ernüchterung".

 

Du kennst das. Du hast vielleicht einen Schwarm in Deiner Schulklasse gehabt. Doch beim Klassentreffen trifft Dich der Schlag und Du kannst gar nicht mehr nachvollziehen, wie der Klassenkamerad zum Schwarm für Dich werden konnte. Denn in der Zwischenzeit ist die "heilsame Ernüchterung" mit dieser Erkenntnis eingetreten. Jetzt siehst Du klar :-)

 

Im Coaching schauen wir uns Deine "Euphorie-Überzeugungen" ganz genau an und untersuchen sie. Welche wahren Bedürfnisse stecken dahinter? Über das typische Winken beim Wingwave-Coaching kommst Du Stück für Stück zurück in die Wirklichkeit bzw. in die heilsame Ernüchterung. Du kannst jetzt erkennen, was Du stattdessen wirklich brauchst.

 

Und  jetzt Du! Du fühlst Dich angesprochen? Du hast Fragen dazu? Nur zu ...