Wie Du erfolgreich Deine Verantwortung abgibst

Oh ja, ein Thema, in dem ich mich auch gut auskenne ...

 

Denn klar ist es leichter, auf andere zu gucken. Doch fällt Dir überhaupt auf, wann Du Deine Verantwortung abgibst?

 

Warum? Weil's einfacher ist? Weil's unbequem ist? Weil's Dich herausfordert?

 

Wenn Du willst, dass sich für DICH etwas ändert, dann gibst Du Deine Verantwortung dann erfolgreich ab, wenn Du selbst nichts dafür tust.

Zweifele ruhig und Du bewegst Dich keinen Millimeter weiter

Wenn Du Deine Verantwortung abgeben willst, fang an zu zweifeln. Der Andere ist dran Dir zu "beweisen", dass Dir etwas hilft, dass etwas tatsächlich funktioniert. Du darfst weiterhin zweifeln. Versteh'mich bitte richtig: Zweifel sind wichtig. Ihre Aufgabe ist, dass Du z. B. hinterfragst, ob Du das, was Du vorhast, das Richtige für Dich ist bzw. sein kann.

 

Du darfst auch hinterfragen, ob Du den richtigen Weg für Dich gewählt hast und Vieles mehr. Doch, in dem Moment, in dem Du eine Entscheidung getroffen hast, steh auch dahinter! Und zwar zu 100% Kannst Du das nicht, oder noch nicht, schau noch mal genauer hin. Woran liegt es, dass Du (immer noch)Zweifel hast? Was würde passieren, wenn Du alle Zweifel über Bord wirfst und ins Tun kommst?

Du hast gerade so viel um die Ohren ...?!

Du würdest ja wollen, wenn Du nicht gerade so viel um die Ohren hättest? Willkommen im Club! Das kommt mir sehr bekannt vor ... Und die Zeit ist in diesem Moment gefühlt einfach nie da. Wie praktisch. Aufschieberitis wird das auch oft genannt. Denn, so mache ich das dann, ich schiebe auf. Nur irgendwann ist der Tag einfach da, an dem Du Stellung beziehen "musst", weil's sonst nicht weitergeht.

 

Um die Ohren und einfach keine Zeit für Dich zu haben, kann dann eine faustdicke Blockade werden oder schon geworden sein. Aber auch eine Blockade hat zwei Seiten. Eine von beiden stellt etwas sicher für Dich. Jetzt ist es an Dir, das zu erkennen. Oder, Du verdrängst auch weiterhin erfolgreich.

Du bist für alle da, nur für Dich selbst nicht

Oh ja, auch eine coole Strategie. Du hast ja deshalb gar keine Zeit für Dich die Verantwortung zu übernehmen. Denn Du wirst ja schließlich gebraucht. Was wäre denn, wenn die anderen, für die Du da bist, gar nicht da wären? 

 

Wenn Du etwas gefunden hast, was Dir sogar noch Spaß bringt und Dich erfüllt, wird es noch schwieriger. Denn dann geht ja vielleicht dieser Plan viel eher für Dich auf? Und Du bräuchtest gar nichts für Dich tun, weil alles wie von selbst geht. Ich gestehe, dass ich das auf diese Weise mal versucht habe. Du fragst Dich, ob's geklappt hat? NEIN. 

Du bist verantwortlich für Dein Handeln. Aber auch dafür, wenn Du nicht handelst.

Aufschieben, vor sich herschieben und auf den vermeintlich "richtigen Zeitpunkt" warten wird Dir nichts bringen. Du kommst damit kein Stück weiter. Wenn Du Dich allein nicht traust, hol Dir jemanden an Deine Seite, der Dich pusht, begleitet, fördert, Deine Talente und Ressourcen hervorholt.

 

Und dann geh Step by Step vorwärts. Spüre, wie super sich das anfühlt, wenn Du aus dem Quark kommst und ins Tun! Die Verantwortung abzugeben kann keine Lösung sein. Fang an die Verantwortung für Dich selbst zu übernehmen. Schau genau danach, wer und was Dich wirklich wirklich voran und weiterbringt.

 

Und jetzt Du!