STOPP! Wie Du das Grübeln und negative Gedanken aus dem Kopf kriegst

Das magst Du glauben oder nicht: Du selbst bist der Regisseur Deiner Gedanken.

 

Jeder Mensch denkt über 60.000 Gedanken am Tag. Die meisten meinen, dass sie darauf gar keinen oder viel zu wenig Einfluss darauf hätten.

 

So, wie Deine Gedankenspiralen entstehen, so hast Du den Einfluss darauf, dass Du sie auch wieder aus dem Kopf bekommst.

 

Hier mal einige Anregungen von mir.

Meistens bekommst Du gar nicht mit, wie es anfängt

Gerade, wenn Du ein Problem bewältigen willst und das  Gedankenkarrussell so richtig in Gang kommt, passiert das unbewusst. Du willst Dein Problem ja schließlich lösen.

 

Deshalb versuchst Du es natürlich von allen Seiten zu beleuchten. Damit bekommt das Karussell so richtig Schwung. Das blöde ist nur, dass Du dann Deine Gedanken verschenkst, wenn Du sie nur um Dein Problem kreisen lässt.

 

Besser: Steig aus Deinem Problem aus. Richte Dein Augenmerk auf eine Lösung. Du wirst sehen, dass Deine Gedanken schon mal ganz andere Ergebnisse liefern. Und Du machst Dir Dein Leben mit lösungsorientierten Gedanken sehr viel leichter.

Dein Karussell entsteht häufig nachts?

Oh je! Wenn Du nachts aufwachst und Dein Karussell nimmt wieder Fahrt auf, sind Deine Gedanken oft sehr düster, richtig? Sie sind deshalb düsterer als tagsüber, weil Du nachts im Schlafmodus unter dem Einfluss von Melatonin stehst.

 

Tagsüber ist das genau anders herum und das Hormon Serotonin sorgt dafür, dass Du optimistischere Gedanken zu Deinem Problem finden kannst. 

 

Wenn Du also nachts keine Katastrophen entstehen lassen möchtest, lenke Dich am besten ab. Unterbreche mit einem STOPP energisch (und auch immer wieder) Deine negativen Gedanken. Oder entstresse Dich mit einem Stück einer Wingwave-Musik.

 

Du kannst auch aufstehen und einen Tee trinken, oder etwas lesen. Alles ist besser, als Deinen Gedanken in solchen Momenten einfach freien Lauf zu lassen.

Wenn sich das Karussell schon automatisiert hat

Wenn Du gar nicht mehr bemerkst, wann sich Dein Gedankenkarussell in Gang setzt und Dich nicht zur Ruhe kommen lässt, unternimm unbedingt ganz gezielt etwas.

 

Jetzt ist es wichtig achtsam dafür zu werden, mitzubekommen, wann Deine negativen Gedanken Dich in Beschlag nehmen. Wenn Du Dir vornimmst, darauf zu achten, wird es auch zunehmend und immer früher bewusst werden.

 

Hier hilft auch immer wieder ein STOPP zu platzieren. Irgendwann hat das Gehirn gelernt, dass es mit dem Stopp Gedanken abbricht. Das kannst Du laut und leise tun. Verbinde es anfangs mit einer Bewegung. Vielleicht stehst Du auf und setzt Dich wieder. Oder etwas anderes.

 

Denn gerade wenn ein Gedankenkarussell automatisiert ist, muss erst wieder gelernt werden, dass Du es mit einer Unterbrechung anhältst.

 

Mit etwas Übung schaffst Du es, Dein Kopfkino und die negativen Gedanken anzuhalten. Bleib unbedingt dran! Und jetzt Du.