Wie Du Deine mentale Stärke förderst

Mentales wird Reales!

Mentaltraining

Bei Sportlern ist Mentaltraining etwas ganz normales. Warum kupfern wir das für unser Leben nicht einfach ab? Sportler motivieren sich nicht nur für ihren Wettkampf, sie bereiten sich mental auch ganz besonders vor. 

 

Das Gehirn nimmt die Informationen, die kommen und reagiert darauf, ob es bereits Realität ist, oder nicht. Das finde ich schon eine wichtige Erkenntnis.

 

Denn das bedeutet, nur durch Deine Vorstellung kannst Du das in Deinem Leben, realisieren, was Du erreichen willst! Diese Schritte solltest Du beachten:


Bewusstseinszustände

Wenn Du von A nach B möchtest und ein bestimmtes Ziel erreichen willst, muss Dir klar sein: Wo stehe ich jetzt und wo will ich überhaupt hin. Sonst funktioniert das nicht. Das kennst Du von einem Navi im Auto. Denn es funktioniert erst, wenn es die Angaben bekommen hat, wo Du gerade stehst und wohin Du willst. Am besten funktioniert Dein inneres Navi, wenn es noch weitere Angaben dazu bekommt und zwar auf allen Sinneskanälen. Stell Dir vor, wie es ist, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Was siehst Du dann? Was hörst Du dann? Was fühlst Du dann? Was schmeckst Du, oder was riechst Du dann? Versuche Dir so plastisch wie möglich vorzustellen, wie es ist, wenn Du am Ziel Deiner Träume angelangt bist. Sportler trainieren das wie einen inneren Film, den sie immer und immer wieder in sich ablaufen lassen. Und es kann sein, dass dieser Film immer intensiver wird. Du kannst üben, mit jedem Mal mehr zu wahrzunehmen. Trainiere das z. B., indem Du an Deinen letzten Urlaub zurückdenkst und lasse Bilder entstehen ...

Abläufe

Deiner Phantasie sind ab jetzt keinerlei Grenzen gesetzt! Du darfst Dir bis ins Kleinste ausmalen, wie etwas ablaufen wird. Du bestimmst Deinen inneren Film. Angenommen, Du möchtest unbedingt für Deinen nächsten beruflichen Schritt eine Prüfung bestehen. Dann stellst Du Dir haargenau vor, wie Du dorthin kommst. Was machst Du ganz zu Anfang, welche Schritte folgen und wie wird es sein, wenn Du durch die Prüfung kommst usw. Du lässt alles so in Dir entstehen, als würde es so sein. Du nimmst quasi die Ergebnisse schon vorweg. Wie gut kannst Du Dich in etwas hineinversetzen? Wie gut kannst Du Dir etwas ausmalen? Wie viel Phantasie hast Du? Wenn Du das Ganze zusammen mit Deinen tatsächlichen Schritten angehst, kannst du Deinem Ziel Stück für Stück näher kommen. Also, einerseits malst du Dir sooft du kannst und willst aus, wie Du Dein Ziel erreichst, anderseits erschaffst Du Dir die Realität durch Dein Tun. Zwischenziele sind wichtig und sollten eingeplant werden! Wie bei einem Radrennen, Etappenziele ...

Fokus

Auf Deinen Fokus kommt es jetzt an! Wenn Du etwas erreichen möchtest, ist der Fokus entscheidend. Wenn Du zu viel willst, also auf zu vielen Hochzeiten tanzt, bist du nicht wirklich fokussiert. Im Gegenteil, denn das zieht Dir Energie ab, die Dir womöglich für die Erreichung Deines Ziels fehlt. Also versuche Dich zu fokussieren und alles, was nicht wirklich dafür wichtig ist auszublenden. Schaffe am besten Prioritäten und manchmal macht es dafür Sinn, wenn Du etwas auch verschiebst. Am Beispiel von Sportlern kennst du das auch, dass z. B. ein Sebastian Vettel für einen Rennen lebt. Das ist zwar extrem und doch macht es klar, dass der Fokus stark und ausschließlich immer auf dem nächsten Rennen liegt. Ist das Rennen gelaufen, liegt der neue Fokus auf dem darauf folgenden Rennen usw. Wenn Du also etwas erträumst und etwas wirklich wirklich willst, fördere Deine mentale Stärke! Blende am besten aus, was Du gerade nicht brauchst, oder was Dich nicht weiterbringt und achte darauf worauf Dein Fokus liegt. Und jetzt Du!