Wie schwächend negative innere Dialoge auf Körper und Seele sind

Ein negativer innerer Dialog ist Selbstsabotage!

Die Kraft der Gedanken

Es ist immer sehr beeindruckend im Wingwave-Coaching, wenn Gedanken und Vorstellungen durch den Fingertest eine stärkende oder schwächende Wirkung zeigen. Man möchte meinen, dass es doch "nur" Gedanken sind. Doch das Gehirn macht keinen Unterschied, ob es gerade eine nur Vorstellung oder ein Gedanke ist, den Du in Deinem Kopf bewegst.  

Demzufolge ist sofort Kraft in der Muskulatur oder auch nicht. Ich teste im Coaching mit dem Fingertest (auch Myostatiktest, O-Ring-Test), schwächende Überzeugungen ab und bekomme immer ein zuverlässiges Ergebnis. Denn der Fingertest ist ein Abgleich mit dem Unbewussten und dient mir wie ein Kompass beim Auffinden dessen, was stresst und schwächt.


Überzeugungen prüfen

Deshalb ist es gut, wenn Du Deine Überzeugungen einmal hinterfragst. Viele haben wir aus unserer Kindheit übernommen. Ein Beispiel aus den eigenen Reihen: Ich wollte einen Verwandten einmal finanziell mit einem kleinen Betrag unterstützen. Obwohl dieser Betrag in diesem Moment eine große Stütze hätte sein können, wurde er aber abgelehnt mit den Worten: "Ich kann das nicht annehmen, weil ich alt genug bin und mit dieser Situation selbst klar kommen sollte." Ich wusste sofort, von wem diese Überzeugung stammt (Eltern) und es machte mich traurig, dass ich aus diesem Grund nicht helfen konnte. Die meisten unserer Glaubenssätze stammen aus dieser Quelle und aus dieser Zeit. Wir haben sie ungeprüft übernommen, weil wir sie von Autoritätspersonen, unseren Eltern z. B., übernommen haben. Die müssen es ja wissen. Es sind aber ihre und keineswegs unsere, es sei denn wir sind zur gleichen Überzeugung gelangt. Da Überzeugungen entweder stärken oder schwächen können, macht es Sinn, sie nicht länger ungeprüft hinzunehmen, sofern sie Dir keine Kraft geben. Denn damit sabotierst Du Dich selbst und stehst Dir damit bei Veränderungen und Weiterentwicklungen im Wege.

Nicht nur Gedanken

Gedanken sind nicht einfach nur Gedanken, denn sie erzeugen Bilder und Gefühle. Ob diese nur gedacht, also durch einen inneren Dialog und eine Vorstellung im Geiste entstanden sin - in der Gefühls- und Erlebniswelt macht das keinen Unterschied. Wenn ich im Coaching zum Beispiel den Klienten einen ihrer Glaubenssätze sagen lasse, oder bitte der Vorstellungskraft nachzugehen, macht es im Ergebnis keinen Unterschied, ob etwas gerade oder gestern passiert ist. Egal, wann ich wieder in diesen Gedanken und Vorstellungen bin, werden Bilder und Gefühle, Stärke oder Schwäche erzeugt. Eine Kollegin sagte deshalb mal: "Mentales wird Reales!" Was Dich abhält Dir etwas Gutes zu tun, sind eben limitierende, schwächende Überzeugungen. Da sie den Erfolg einer Behandlung sehr beeinflussen können, teste ich immer erst ab, ob etwas "ökologisch" ist. Weil es immer zwei Seiten der Medaille gibt, wenn Du etwas von dem lässt bzw. veränderst, kann das "negative Auswirkungen" haben, den Du aber - mit diesem Wissen - entgegentreten kannst. Entscheidend beim inneren Dialog ist aber auch, WIE Du etwas zu Dir sagst: z. B. Stimme, Klang, laut oder leise, streng oder liebevoll, herabsetzend oder motivierend.

Dialog optimieren

Wie kannst Du nun Deinen inneren Dialog optimieren, wenn er denn so entscheidend ist? Drei Dinge als Tipp: 1) Mach Dir Deine innere Stimme bewusst. 2) Was daran zieht Dir ggf. Kraft ab? 3) Wie ist diese Stimme? Ist sie sympatisch, liebevoll, motivierend? Schreist Du Dich innerlich für etwas an? machst Du Dich runter? Oder baust Du Dich - egal, was gerade passiert ist - auf, sprichst Dir Mut zu, tröstest Dich? Sobald du Deinen inneren Dialog und Deine Stimme positiv angepasst hast, überlege Dir, wie Du Dich am besten schnell daran erinnern kannst,sofern Du wieder in alte Verhaltensmuster abgleitest. Vielleicht verbindest Du das mit dem Anfassen des kleinen Fingers, wenn alles optimal ist, oder auch dem Ohrläppchen. Wähle Dir eine Stelle (Anker) aus, der Dich dabei unterstützt automatisches aber schwächendes Verhalten zu unterbinden und sukzessive zu verändern. Welche Ressource könnte Dich zudem unterstützen? Vielleicht Willenskraft? Wann hattest Du schon einmal diese Willenskraft? Lass siese Situation noch einmal im Inneren entstehen. Du kannst Dir dafür zusätzlich einen "Erfolgsschalter" einrichten, in dem Du vielleicht mit Deinem kleinen Finger wackelst. Wann immer Du ihn brauchst, aktivierst Du in durch das Wackeln. Und jetzt Du!