Was Du tun kannst, um Angst leichter zu überwinden

Hilfe und Selbsthilfe bei Angstzuständen

Plötzlich Angst?

Meist kommt die Angst aus heiterem Himmel. Wirklich? Scheinbar ist das so. Denn häufig entstehen Ängste aus Situationen, in denen Du total unter Strom stehst oder überfordert bist. Dein Energielevel (Arousel) ist gerade sehr hoch und meist nicht erst seit gestern.  Wenn Du unter Strom stehst, reagierst Du viel schreckhafter, gereizter und kannst schlecht abschalten. Der Körper schaltet in dem Kampf/Flucht Modus und die ganze Energie wird dafür gebraucht. Zusätzlich schießen Stresshormone ins Blut. Unter diesem Hormoncocktail ist es nicht ungewöhnlich, wenn Du scheinbar plötzlich Angst im Fahrstuhl bekommst, beim Autofahren, im Supermarkt oder wo auch sonst. Da Dir diese Symptome bis dato völlig fremd sind, erschreckst Du bis ins Mark. Was ist hier los? Hier ein paar Tipps, mit denen Du Dich unterstützen kannst.

 


Bloß nicht vermeiden!

Oft macht eine Angstattacke so viel Angst und Schrecken, dass eine Angst vor der Angst entwickelt wird. Die Panik im Körper zu spüren, hinterlässt eine tiefe Verunsicherung. Was machst Du dann? Viele Betroffene fangen an, die Situation(en), in denen die Angst aufgetreten ist zu vermeiden. Klar, das liegt in der Natur des Menschen Schmerz zu vermeiden. Doch den besten Tipp an dieser Stelle: Nimm Deinen ganzen Mut zusammen, stehe zu Dir und gehe nach dem Motto vor: Augen zu und durch! Warum? Eine Vermeidungshaltung ist die schlechteste aller Strategien, weil sie Deine Angst noch verstärkt. Dein Radius kann dadurch immer enger werden und Dein Leben extrem beeinträchtigen. Es gibt Menschen, die das einfach nicht geschafft haben und aus diesem Grund gar nicht mehr aus dem Haus gehen!  Also ist das beste an dieser Stelle, dass Du, so schwer es auch sein mag, der Angst die Stirn bietest. Steh zu Dir, egal, was andere denken könnten! Häufig sind die Gedanken, die Du Dir machst ebenfalls Angst verstärkend. Achte deshalb darauf, was Du denkst und mach kein Angstszenario daraus! Man sagt, dass eine Angstattacke ca. 20 Minuten andauern kann, danach ist der Spuck erstmal vorbei.

In die Balance kommen

Wenn Du bereits zuvor schon überfordert oder unter Stress gestanden hast, ist es wichtig, wieder in die Balance zu kommen. Die beste Unterstützung ist, dass Du in die Entspannung kommst. Ob durch Entspannungsübungen oder Sport. Warum Sport auch hilfreich sein kann: Durch die Bewegung kannst Du Stress abbauen und auch die Stresshormone aus dem Körper bekommen. Erinnere Dich, wie Du Dich fühlst, wenn Du ausgeglichen bist. Dann bist Du viel zuversichtlicher, stärker und kraftvoller. Um wieder ins Balance zu kommen kannst Du aber auch die Wingwave-Musik hören. Diese Musik ist im Takt dem Herzschlag angepasst. Außerdem sind unter Stress und Überforderung auch die Hemisphären in Dysbalance. Die rechte und linke Gehirnhälfte kannst Du durch diese vielleicht ungewöhnliche Musik in Schwingung bringen und dadurch wieder ausgleichen. Ein abwechselnder auditiver links/rechts Ton kann diesen Ausgleich herbeiführen. Du kannst langsam wieder entspannen und entstressen. Das merkst Du meist sofort, weil Du innerlich ruhiger wirst. Stresshormone können sich so sukzessive abbauen. Und in der Ruhe liegt die Kraft, wie man weiß! Unterstütze Dich in dieser Zeit besonders, oder hole Dir Menschen an die Seite, die für Dich da sind!

Ursachenforschung

Angst kann sehr viele Ursachen haben. Trotzdem stelle ich in meiner Arbeit immer wieder fest, und das gebe ich Dir auch gerne mit auf den Weg, dass es Sinn macht Ursachenforschung zu betreiben. Es kann durchaus sein, dass der Auslöser dafür in der Vergangenheit liegt. Es gibt einfach Erlebnisse, Ängste, die nicht adäquat verdaut wurden und dann plötzlich wieder auftauchen. Wenn ich mit der Wingwave-Methode arbeite, kann ich die Trigger genau ermitteln. Deshalb ist eine Ursachenforschung ganz hilfreich, damit dieser unverdaute Trigger gelöst werden kann. Unverdaute, angstmachende Erlebnisse, befinden sich noch in den Körperzellen und sind nicht einfach weg, nur weil scheinbar Gras über etwas gewachsen ist. Manchmal heilt Zeit auch solche Wunden nicht. Erlebnisse können sich außerdem noch auf ganz andere Weise bemerkbar machen, nämlich in Form von Krankheiten. Diese werden dann auch als unerklärlich wahrgenommen. Angst ist also durchaus als positiver Hinweis zu sehen, dass hier etwas nicht stimmt. Deshalb unterstütze ich meine Kunden gerne auf Suche nach der wirklichen Ursache für ihre Angst.