Wie gut ressoucevolle Selbstmotivation Dich aufbaut

Was wir gut von Sportlern abkupfern können ...

Wie Sportler sich pushen

Jeder Leistungssportler, aber auch jeder Freizeitsportler, der ein Ziel hat - z. B. einen Marathon gewinnen, sich mehr und mehr beim Golf verbessern, ein Tor beim Fußballspielen zu schießen usw. wird sich mental besonders unterstützen. "Komm, das schaffst Du!" Wenn es nicht geklappt hat, wird er immer analysieren, was er besser oder anders machen muss. Beim Leichtathletik Wettkampf gibt es das oft, dass z. B. Hochspringer die Zuschauer zum Klatschen auffordern, weil sie das unterstützt, pusht, beflügelt, ihre trainierte Höhe zu schaffen. Sportler richten sich immer danach aus, ihre Ziele erreichen zu wollen und was/wer sie am besten weiterbringt. Einschließlich mentaler Stärke und ressourcevoller Selbstmotiviation. Es kommt darauf an, wie Du über Dich denkst, welche Gedanken Du im Hinblick auf das Ziel denkst und wie gut dabei Deine Selbstmotivation ist. Die innere Stimme, der Ton, der die Musik macht beflügelt gleichzeitig Deine innere Stimmung und Deine Motivation. 

 


Motivierende Sprache

"War ja klar, dass Du das nicht schaffst!" Wer kennt diesen Satz von sich? Das setzt dem ganzen noch die Krone auf, wenn eine Sache nicht geglückt ist. Solche Sätze rauben Energie und sind Formulierungen, die sehr destruktiv wirken. Du kannst aber anfangen, genau auf solche inneren Dialoge zu achten. Wenn Du Dich dabei ertappst, fängst Du an umzuformulieren: Dieses Mal hat's leider nicht geklappt, dafür werde ich alles dransetzen es beim nächsten Mal besser zu machen!" Du nutzt diese Energie, um Dir zu überlegen, wie Du das das beim nächsten Mal schaffen kannst. Was könnte Dir dabei helfen, wer Dich u. U. unterstützen? Anstatt Dir zu sagen: "Ich kann das Ziel nicht erreichen!" ist es wesentlich motivierender: "Ich gebe alles dafür, dass ich mein Ziel schaffe!" Hänge Deine Motivation so hoch, wie möglich. Was bringt Deinen Motor in Gang und zum Laufen, was ist Dein Kraftstoff, der Dir die nötige Energie gibt?

(in Anlehnung an "Work-Health-Balance", von Cora Besser-Siegmund, Lola Ananda Siemund)

Überall "gut gestimmt"

Mit einer Übung des Wingwave-Effekts: Überall "gut gestimmt", schaffst Du Dir einen Anker, um immer wieder an Deine kraftspendende Stimme zu denken. Dafür kannst Du Dir beispielsweise kleine bunte Klebepunkte, wie sie sonst für die Büroordnung verwendet werden. Bringe diese an Alltagsflächen an, an die Du immer mal wieder schaust: z. B. am Spiegel, im Terminkalender, an der Maus Deines PC's, am Telefonhörer, an einem Gerät, mit dem Du arbeitest usw. Wann immer Du auf diesen Punkt schaust, denkst Du bewusst ein paar Gedanken mit dem Klang der inneren positiven Stimme. Für eine gute Stimmung ist es unabdingbar, dass positive innere Dialoge verwendet werden. Wenn Du z. B. am Sonntag daran denkst, dass Du ja "morgen wieder arbeiten musst", wird Deine Stimmung und Energie gleich in den Keller gehen, wenn Du diesen Satz in einem Ton, der nichts Gutes verheißen lässt, sagst. Unter Umständen kannst du Dir ab diesem Zeitpunkt gar den Rest Deines freien Sonntags verderben. 

Der Ton macht die Musik

Wie fühlst Du Dich, wenn Du z. B. von einem fremden Menschen gleich sehr unfreundlich angesprochen wirst? Oder du sehr freundlich etwas fragst und jemand antwortet extrem pampig? Du sprichst freundlich und in einem "normalen Ton" mit jemandem und dieser schreit sofort los? Eine solche Art und Weise kann schon mal total sprachlos machen, so, dass einem "die Spucke wegbleibt". In diesem Moment, insbesondere, wenn Du überhaupt nicht mit einer solchen Reaktion rechnest, löst das Stress in Dir aus. Nur kurze Zeit später weißt Du genau, was Du entgegnet, welche Reaktion Du gezeigt hättest. Wenn Du Dich mal wieder nicht zum Sport aufraffen konntest, was ging dem voraus? Welche Sätze hattest Du vorher im Kopf? Mir geht es immer besser, wenn ich nicht weiter darüber nachdenke, sondern meine Sportklamotten überstreife und loslaufe. Es kann passieren, wenn ich zu viele Gedanken zulasse (innerer Schweinehund), ich mein Vorhaben dann doch an den Nagel hänge. Und jetzt Du!


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