Bloß keinen Stress! - Warum das wichtiger denn je ist ...

Was Dir besonders stressige Lebensphasen zu sagen haben ...

Wie es meistens anfängt ...

In der heutigen Zeit ist irgendwie alles schnelllebig. Vieles ist vereinfacht worden (z. B. Kaffee to go) und man kann deshalb gleichzeitig mehr auf einmal machen. Du hörst im gehen Musik, ist ein Brötchen und trinkst Deinen Kaffee. Nebenbei checkst Du Deine Mails oder chattest noch im Internet. Deine Aufmerksamkeit ist sehr oft geteilt und Du bist "multitasking" unterwegs. Für unser Gehirn ist das Stress, denn es kann nur auf eine Sache auf einmal erledigen. Doch, weil es so praktisch ist mehrere Dinge auf einmal zu machen, bleibst Du nicht nur dabei, sondern dazu kommt meist noch anderer Stress. Andauernder Stress kann Dich kaputt machen. Solche Lebensumstände können Dir besonders viel mit auf den Weg geben, wenn Du bereit dazu bist und eine Veränderung anstrebst.

 


Andauernder Stress ...

Stress hat durchaus etwas Gutes. Jedoch, bist Du über einen längeren Zeitraum gestresst und der Stress kann nicht mehr abgebaut werden, steigt Dein Stresspegel. Das bedeutet, dass Du typische Symptome spüren wirst: Innere Unruhe, Gereiztheit, Unkonzentriertheit, Ärger, Vergesslichkeit und unguter Schlaf. Vielleicht gibt es zwischendurch eine kurze Phase, in der es weniger Stress gibt und Du den Stress an sich als gar nicht so schlimm ansiehst. Bis zur nächsten Phase! Das gefährliche daran ist, wenn die Ursache für Deinen Stress nicht verändert wird, gerätst Du irgendwann in einen Dauerstress. Dann sind körperliche und seelische Symptome noch deutlicher und massiver spürbar. Diese kannst Du aber nur verändern, wenn Du etwas an der Ursache für Deinen Stress veränderst. Das kann durchaus einschneidend sein: Eine Trennung vom Partner, Wohnort oder Job. Nicht immer liegt der Grund für Dein Stress sofort auf der Hand. Was Stress für Dich ist, entscheidest Du, in dem Du etwas als Stress für Dich bewertest. Stress kann insbesondere auf das Gehirn und den gesamten Körper schädliche Auswirkungen haben. Meist ist das ein Prozess. Erst die Veränderung der auslösenden Situation(en) können eine Wandlung herbeiführen.

Was nicht mehr geht ...

Wenn Du an Deiner Stresssituation nichts grundlegendes veränderst, wirst Du irgendwann feststellen, dass Deine Vergesslichkeit zunimmt, Du mehr und mehr das Gefühl bekommst, wenig überhaupt behalten zu können, Du Dich irgendwie leer im Kopf fühlst. Selbst, wenn es in einer etwas ruhigeren Phase wieder besser geht und Du konzentrierter sein kannst, fällt es Dir schwer, Dich an Dinge zu erinnern, die in der Stressphase lagen. Bei Stress wird automatisch in den Kampf/Flucht-Modus umgeschaltet. Ergo ist im Kopf Leere, denn Deine Kräfte werden gerade (Überlebensmodus) woanders gebraucht. Unter Stress ist es ebenso nicht möglich zu lernen (z. B. bei Prüfungsangst), oder Lerninhalte zu behalten. Entscheidend ist jedoch, was jeder von uns für Stress hält. Also die Bewertung eines Umstandes, einer Situation, die Du für stressig hältst. Besonders das Gefühl etwas selbst nicht mehr im Griff zuhaben und nicht mehr kontrollieren zu können macht Stress aus. Andauernder Stress fördert Krankheiten wie, Bluthochdruck, Herz- Kreislaufkrankheiten, Verdauungsbeschwerden bzw. Magengeschwüre oder Infektionskrankheiten, bis hin zu einer Krebserkrankung. Unter Stress sterben langfristig auch Nervenzellen im Gehirn ab, was bedeutet, dass Stress irreparable Schäden anrichten kann.

Veränderungen einleiten

Wenn Du das Gefühl hast, Du wirst einer Stresssituation nicht mehr Herr und bekommst das Gefühl, dass Du das nicht mehr händeln kannst, gibt Dir das Gefühle der Ausweglosigkeit, was noch zusätzlich Stress macht. Jetzt ist Handeln angesagt, damit Du nicht ausbrennst oder ernsthaft und schwer erkrankst. Deshalb nutze Deine Körpersymptome als Gradmesser dafür, dass Du Stress abbaust! Aber auch der Stressabbau ist ganz individuell. Der eine braucht dringend Ruhe um wieder in Balance zu kommen, der nächste bekommt seine Balance über Ausdauersport. Aber auch Yoga und Meditation helfen nachweislich Stress abzubauen. Beim Stressabbau ist das Wichtigste, dass die Stresshormone (z. B. Cortisol, Noradrenalin) aus dem Körper kommen, weil zu viel im Blut, dem Körper schaden. Nicht gar kein Stress ist das Ziel, sondern eine Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Eine Balance kannst Du z. B. auch durch das Hören der Wingwave-Musik erreichen. Auch ein Mixt aus Anspannung und Entspannung wird Dir zur Balance verhelfen. Je älter Du bist, desto länger braucht der Körper für die Regeneration. Unangenehme, stressige Lebensumstände können Dein Gehirn kaputtmachen. Wie das geschieht, erklärt Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer eindrucksvoll in der Sendung "alpha": Geist und Gehirn, Stress. Deshalb: Es wird Zeit, Dein Leben zu verändern!


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