Stress, hausgemacht - 5 Tipps, wie Du Dir Dein Leben leichter machen kannst

Erkenne, womit Du Dir selbst Stress machst!

Unser täglichen Stress...

... gib uns heute, oder, wie Du Deinem hausgemachten Stress auf die Schliche kommst. Wie geht es Dir damit, wenn Du an dieses Thema denkst? Die meisten, schauen nach Außen. Sie wissen, wenn Sie Stress durch Konflikte haben, Stress durch Ihren Job, Stress in bzw. mit der Familie haben oder auch wenn Ihnen etwas zu viel wird, weil ihnen das Stress macht. Vielleicht wissen sie gut, wie sich ihr Stress anfühlt und wo etwas weh tut, nicht unbedingt aber, welche Ursachen und Auslöser dafür eine Rolle spielen. Dabei machen wir uns unser Leben ganz oft ohne das Zutun anderer schwer, also ich spreche hier vom hausgemachten Stress, für den jeder selbst verantwortlich ist. Dieser lässt sich auch, einmal entlarvt, mit etwas Disziplin aus dem Weg räumen.Dazuhier einige Tipps.

 


Bitte recht freundlich :-)

ich glaube, wir Frauen haben es besonders gut drauf, freundlich zu sein, obgleich es in uns ganz anders aussieht. Ist es nicht so? Meist sind diese Frauen dann auch in entsprechenden Positionen, in denen sie sich tagtäglich verbiegen. Gegen seine inneren Gefühle zu handeln und Gefühle nicht rauszulassen, kann sehr viel Stress machen. Besonders Frauen haben es drauf, Ich plädiere hier nicht für Unfreundlichkeit, sondern dagegen, dass Du Dich nicht für andere verbiegst. Zeige Deine Gefühle und die Facetten Deiner Persönlichkeit! Sei stimmig in deinen Aussagen und Handlungen, nehme wahr, was sich nicht stimmig anfühlt. Je eher Du etwas ansprichst, was für Dich nicht passt oder Dich stresst, desto besser sorgst Du für Dich. Du darfst Deinen Ärger zeigen, Deine Wut rauslassen. Im Gegenteil, wenn du Wut, Ärger und andere belastenden Gefühle nicht raus lässt, desto mehr richtest Du sie gegen Dich selbst. Das macht krank bzw. depressiv. Also, Freundlichkeit und ein Lächeln sind fein, wenn sie stimmig sind. In Balance und in Einklang mit Deiner Persönlichkeit kannst Du ganz einfach von innen heraus strahlen. Z. B. im Job ist es häufig so, dass wir aus einer Rolle heraus etwas aufsetzen, was wir in dem Moment nicht wirklich sind. Doch darüberhinaus haben wir es in der Hand, so zu sein, wie wir wirklich sind.

Perfektion, loslassen & Co

Wenn ein Perfektionist am Werke ist, ist es nie wirklich gut genug. Das ist Stress pur, weil Derjenige selbst sein eigener starker Kritiker ist. Und besser geht es ja immer! Wenn Du an Dein Äußeres dabei denkst: Die Lippen könnten voller sein, die Falten um die Augen müssten nicht sein und der Busen ist irgendwie auch zu klein - um mal zwei Beispiele zu nennen. Was mag dahinter stecken? Ich habe das ml so übersetzt, dass man sich nicht gut genug oder auch nicht geliebt fühlt. Vielleicht steckt der Gedanke dahinter, wenn ich perfekt bin, dass dann alles gut ist und ich geliebt werde. Daher das Streben nach Perfektion. So etwas kommt aus der Kindheit. Da werde ich nur für Leistung geliebt oder kann es meinem Vater/Mutter nie recht machen z. B. Ein Stress, der einen das ganze Leben lang begleiten kann. Das Loslassen ist auch ein Stress für sich und kann Dich manchmal sehr geißeln. Es verträgt sich meist gut mit der Perfektion. Dazu gesellt sich häufig noch die Kontrolle, die man auf diese Weise in der Hand behalten möchte und es doch nicht kann. Wer in diesem Zwang lebt und es schwer hat loszulassen, hat dadurch auch ziemlich viel Stress. Hinter dem nicht loslassen können (oder wollen), steckt viel Angst. Angst etwas verlieren zu können, was wir häufig erst recht verlieren, weil wir krampfhaft daran festhalten wollen.

Muss, sollte und was andere denken könnten

Man sollte ... Du oder ich muss ... Wenn Aussagen so beginnen, aufgepasst! Sie beinhalten Druck und Stress - entweder, weil Du Dir den Druck selbst machst oder Dir ihn von außen aufdrücken lässt. In vielen Zitaten findet man Wohlgemeintes in der "Sollte-Form" verpackt. Friedrich Rückert bringt es in seinem Zitat auf den Punkt: Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag: Ich soll, ich muss, ich kann, ich will, ich darf, ich mag. Wenn Du Dir von Außen etwas aufdrücken lässt, befindest Du Dich in einer Art Korsett und lebst nicht mehr Dein Leben. Das macht Stress, Druck und Anspannung. Wenn du jemand bist, der sich viel nach Außen richtet und dabei stets im Blick hat, was andere denken könnten, bist Du sehr fremdbestimmt. Außerdem kann ohnehin niemand kontrollieren, was wohl jemand über mich denkt. In meinem Elternhaus wurde sehr viel darauf acht gegen, dass die z. B. Nachbarn nichts Schlechtes über uns reden könnten. Das hatte auch in meinem Leben Wirkung gezeigt und mich so manches mal unter Stress und Druck gesetzt. Deshalb achte darauf, dass Stress nicht gleich Stress ist, denn Vieles von unserem Stress ist hausgemacht, den wir, einmal bewusst gemacht, verändern können. Na, wie sieht es mit hausgemachtem Stress bei Dir selbst aus?


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