Wie Du negative Gedanken stoppen kannst

Wer wärst Du ohne Deine negativen Gedanken?

Gedankenhygiene

 

Wir denken täglich ca. 60.000 Gedanken. Wie viele davon mögen wohl positiv sein? Es sind nur ca. 3%!

 

Also höchste Zeit, an seiner Gedankenhygiene zu arbeiten, findest Du nicht? Ich gebe Dir ein paar Tipps und Beispiele, was Du tun kannst um den Schalter mehr und mehr umzulegen. Denn Mentales wird Reales! Die meisten Wünsche zielen auf Erfolg und ein glückliches Leben ab - doch der größte Saboteur sind wir selbst! An den Erlebnissen aus der Vergangenheit lässt sich wenig ändern. Doch die Erlebnisse, die wir in der Zukunft haben möchten, darauf haben wir eine Menge  Einfluss. Die Gedanken, die wir uns machen, bestimmen maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg, Gesundheit und Wohlbefinden.

 


Blockierende Gedanken

Ich erzähle Dir mal ein einfaches Beispiel von mir, wenn ich Joggen gehen möchte. Manchmal setze ich mein Vorhaben ohne weitere Gedanken einfach um und laufe los. An anderen Tagen kommen mir Gedanken, wie: Soll ich wirklich jetzt, oder doch lieber heute Nachmittag laufen? Und wenn es jetzt doch regnet? Eigentlich habe ich heute gar keine Lust ... vielleicht geht es ja morgen besser. Das sind einpaar Beispiele, wie mich blockierende Gedanken von etwas abhalten können. Immer dann, wenn ich mich gar nicht weiter mit den Gedanken um mein Joggen kümmere, mir meine Sportklamotten anziehe und einfach loslaufe, habe ich auch hinterher ein wohliges Gefühl im Bauch. Die Momente, in denen ich meinen (negativen) Gedanken freien Lauf gelassen habe und mit letzter Kraft mich aufraffe, waren beim Joggen eher beschwerlich. Sicher ist es wichtig, sich seiner inneren Stimme zu widmen. Doch genauso wichtig ist es, blockierenden Gedanken Einhalt zu gebieten!

Gedankenstopp

Ein Gedankenstopp kann viel bewirken. Je nachdem, wie sehr man in seinen Gedankenkarussels gefangen ist, braucht es eine Weile, damit das Gehirn diesen Unterbrecher wahrnimmt. Wenn Du in Gedanken "Stopp!" denkst oder es laut sagst, lernt das Gehirn nach einer Weile, Gedanken von selbst zu unterbrechen. Wenn Du merkst, dass Dich ein negativer Gedankenstrudel wieder einmal mitreißt, ist es gut, dass zu üben, damit Du das "Stopp!" schnell einsetzen kannst. Manche Menschen sind wahre Meister im Erstellen von negativen Szenarien, gerne auch nachts, wenn sie doch schlafen möchten. Durch das Hormon Melantolin, was wir zum Schlafen brauchen, kommt in der zweiten Nachthälfte das Stresshormon Cortisol noch dazu, wodurch dann Sorgen unüberwindbar erscheinen und uns am Schlafen hindern. Das Gehirn macht dann aus negativen Gedanken regelrecht ein Horrorszenario. Deshalb ist das Einüben des Gedankenstopps sehr hilfreich. 

Refraiming - Umdeuten

Du kannst jedem negativen Gedanken eine andere Bedeutung geben. Denn es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Das macht besonders Sinn, wenn Dich blockierende, negative Gedanken Dich behindern. Positives Umdeuten soll nun nicht heißen, sich alles schön zu reden! Es geht darum, wie ich etwas bewerte. Ein Beispiel: Ich beeile mich zum Theater zu kommen, doch auf dem Weg dorthin lande ich in einem Stau und schaffe es nicht mehr zur Vorstellung. Negative Gedanken: "War ja klar, dass mir das wieder passiert!" Immer, wenn ich mich auf etwas freue, passiert so etwas! Das ist bestimmt die Strafe für ..." u. v. a. mehr. Positives Umdeuten: "Ich hatte mich zwar sehr gefreut, doch jetzt kann ich überlegen, was ich Schönes mit meiner frei gewordenen Zeit anfange. Dann habe ich wenigstens noch Zeit für ... Jetzt kann ich diese Zeit am besten für ... nutzen, was ich schon so lange aufgeschoben habe..." Wie ich mit etwas umgehe, bestimme ich durch meine Gedanken. Möge Dir diese Übung gelingen!


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