Schon so viel probiert und nichts hilft?

Warum "Methodenhopping" nichts bringt

Was willst Du erreichen?

 

So viel vorweg: Es spricht nichts dagegen, dass Du für Dich probierst, mit welcher Methode  Du Dich am wohlsten fühlst. Auch Empfehlungen von anderen, doch mal diese oder jene erfolgreiche Behandlung 

auszuprobieren ist sehr hilfreich. 

 

Was daran aber eher schwierig ist, wenn Du anfängst, mal dieses oder jenes zu probieren, ohne Dich jemals wirklich auf etwas einzulassen. Nach meiner Erfahrung soll 

heutzutage immer alles schnell gehen. Auch dagegen habe ich nichts einzuwenden. Doch, etwas, was sich wie ein roter Faden durch Dein Leben zieht und Dich immer wieder vor Herausforderungen stellt, wird auch seine Zeit der Veränderung brauchen. Schnell wirksame Methoden, wie ich sie anwende, bringen das Ganze zügig in Gang, was aber auch nicht für jeden passt.


Der Leidensdruck machts

Wenn du unter Ängsten leidest, die Dich beruflich ausbremsen, wie z. B. Angst vor Publikum zu sprechen, dann verstehe ich sehr gut, dass Dich das sehr gut unterstützen würde, wenn etwas schnell "weggehen" würde. Die gute Nachricht: Mit der Anwendung vom Wingwave-Coaching oder EMDR, ist das durchaus möglich. Aber auch in der Hypnose, gibt es tiefgreifende Erfolge, die sich bereits innerhalb von einer Sitzung ergeben können. Das kann, muss aber nicht sein! Diese Methoden sind gegenüber einer reinen Gesprächstherapie für den einen oder anderen vorteilhafter, speziell, wenn ich an Menschen denke, deren Naturell mehr proaktiv ist. Doch Leidensdruck hin oder her, schlussendlich zählt nicht nur das eine Thema, mit dem ein Klient kommt. Denn wenngleich ich beim Coaching keine Anamnese (Erhebung der Lebensgeschichte) brauche, so spielt sie selbstverständlich eine große prägende Rolle für jeden von uns.

Vergleiche Dich nicht!

"Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner,wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von neben an zu vergleichen." (Friedrich Nietzsche)

Ich gebe offen zu, dass ich manchmal auch dazu neige, mich zu vergleichen. Ich glaube, dass das auch menschlich ist, oder? Doch, wenn jemand kommt, weil er vom Nachbarn gehört hat, dass bei ihm/ihr etwas so toll gewirkt hat, verleitet das dazu, dass ich mir das für mich als Richtschnur nehme. Eine böse Falle, nicht nur, weil mich das enttäuschen könnte. Das kann Dich außerdem auch ziemlich unter Druck setzen, hast Du doch den Vergleich immer vor Augen! Jeder ist ein Individuum und aufgrund seiner eigenen Geschichte und Persönlichkeit etwas Besonderes. Und um es mit dem Eingangssatz zu sagen, Vergleiche führen oft ins Leid, weil sich die wenigsten mit Menschen vergleichen, denen es schlechter geht. Äpfel und Birnen sind zwar Kernobst, aber eben auch sehr verschieden :-)) Vergleiche machen vielleicht dann Sinn, wenn ich mich entscheiden möchte: lieber blau oder rot?

Erwartungshaltung

Wenn Leidensdruck, Vergleich und jetzt auch noch Deine Erwartungshaltung dazukommen, wird daraus ein ungünstiges Dreiergespann. Das kann sogar dazu führen, dass Du Dich mit dieser Kombination selbst ins aus schießt. Aus zu viel Druck und negative Emotionen Erfolg zu machen wird sehr schwer. Denn häufig muss ich Kunden zunächst Mal aus dem Käfig ihrer falschen Überzeugungen befreien. Wenn Du aus diesen Gründen die eine, mal die andere Methode ausprobierst, wird Dich wahrscheinlich das Ergebnis - welche Methode auch immer - enttäuschen. Dann höre ich oft: "Ich habe schon so viel probiert, aber nichts hat bisher geholfen!" Diesen Druck, der mir dadurch rübergeschoben wird, muss ich dann jetzt händeln. Zwar bin ich gewohnt damit umzugehen, aber das fühlt sich auch für mich nicht schön an. Deshalb rate ich jedem, egal, wie einladend Empfehlungen von anderen sind, sich ausreichend Zeit zu geben, ob eine Behandlung passt und wirksam ist. Ich stehe für eine Beratung gerne zur Verfügung und freue mich auf unseren Kontakt!