"Ich bin ... !"

"Ich bin ..." blockierende Glaubenssätze

Ihre Entstehung ...

Die meisten Glaubenssätze und Überzeugungen entstehen im Kindesalter. Von unseren Eltern und anderen Autoritätspersonen lernen wir, sind wir als Kind abhängig. Im Einfluss unserer Eltern glauben wir, was sie uns sagen. Die gemachten Erfahrungen belegen das ja schließlich. Wir lieben die Eltern und möchten ihnen gefallen, sie nicht verlieren. Wenn sie uns z. B. maßregeln oder bestrafen, weil wir etwas gemacht haben, was ihnen nicht gefällt, besteht die Gefahr und die Angst, wenn wir uns nicht anpassen, dass wir ihre Liebe verlieren und sie uns ablehnen. So jedenfalls denken wir als Kind und das macht Angst. Mehr noch, solche Glaubenssätze werden zu unseren Wahrheiten und können Hindernisse darstellen, die uns unser Leben lang begleiten. Sie vertiefen sich durch den Kreislauf der Erwartungshaltung, die aus den bereits gemachten Erfahrungen entstanden ist.

Nicht gelebte Facetten

Nicht gelebte Facetten unserer Persönlichkeit führen dazu, dass wir Teile unseres Ich's nicht zeigen. Das, weil wir z. B. gelernt haben: "Ich bin nicht liebenswert." Oder auch: Ich genüge nicht" und viele andere. Wenn ich in mir die Überzeugung trage: "Ich bin ungeschickt" und glaube das, werde ich allein durch meine innere Überzeugung auch ungeschickt sein. Meine Erwartungshaltung wird sich aufgrunddessen erfüllen. Man nennt so etwas eine "selbsterfüllende Prophezeiung". Innere Glaubenssätze und Überzeugungen können uns von unserer Lebensenergie, unserer Lebendigkeit und eigentlichen Persönlichkeit abschneiden. Bestimmte Facetten trauen wir uns deshalb gar nicht zu zeigen. Diese Blockaden schleppen wir mit uns herum und wundern uns z. B., warum uns Erfolg versagt ist, wir immer den "falschen" Partner anziehen usw. Je nachdem, wie lange wir das schon glauben, desto schwerer, Muster und Blockaden zu verändern. Doch es ist möglich!

Mustern auf der Spur

Beim Wingwave-Coaching nutze ich den kinesiologischen Fingertest um hindernden Glaubensmustern, Überzeugungen und Blockaden auf die Spur zu kommen. Dabei gehe ich bis in die Entstehungsgeschichte zurück. Eine negative Überzeugung hinterlässt Emotionen, die uns wertvolle Energien abziehen, uns lähmen und behindern. Wenn ich z. B. in mir die Überzeugung trage: " Ich bin hilflos", werde ich mich wahrscheinlich eher von jemandem abhängig machen oder fühlen. Oder, wenn ich denke: "Ich kann niemandem vertrauen", werde ich es damit bei anderen Menschen sehr schwer haben. In unser Arbeit schauen wir deshalb immer auch nach positiven Glaubenssätzen, wie: "Ich kann schwierige Situationen meistern", ich bin wertvoll" oder auch "Ich verdiene, dass es mir gut geht." Falsche Überzeugungen werden abgebaut und schon dadurch kann sich Vieles im Leben positiv verändern. 


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