Wie gut kannst Du Dein Bauchgefühl als Wegweiser nutzen?

Wie ist es, wenn Du auf Deinen Bauch hörst?

 

Doch, wie sehr kannst Du Dich überhaupt auf Dein Bauchgefühl verlassen? 

 

Das Bauchgefühl kannst Du verlässlicher als Du vielleicht denkst, wie eine Art Kompass für Entscheidungen nutzen.

 

Mit ein bisschen Übung, kannst Du es für alle möglichen Fragen, eine Auswahl (z. B. richtiger Partner, Job, Anschaffungen), oder für andere wichtige Entscheidungen nutzen.

 

Wie man seine Intuition, Bauchgefühl oder sein Unbewusstes nutzen kann

Wenn Du wirklich ausschließlich auf Deinen Bauch hörst, fühlt es sich "stimmig" an: Der Bauch ist warm, entspannt, ruhig - ein gutes Gefühl, was sich dort breit macht.

 

Gemeint ist hier wirklich nur das Gefühl, was sich spüren lässt, wenn Du z. B.  in dich hineinfühlst, wenn Du eine Antwort auf eine Frage suchst. Denn das ist ohne den Kopf und das Denken über etwas, entstanden. 

 

Das kannst Du lernen, wenn Du in Dich hineinfühlst, was sich unmittelbar nach Deiner Frage in Deinem Bauch tut. Bleibt er ruhig und entspannt, ist etwas "stimmig". Bei einer Unstimmigkeit bemerkst Du, wie sich der Bauch zusammenzieht, verkrampft und sich ungut anfühlt. 

 

Doch das kennst du vielleicht auch: Manchmal hat sich vielleicht zunächst etwas wohl und stimmig angefühlt, doch je mehr Du in Gedanken bist und darüber nachdenkst, kippt dieses gute Gefühl. Dann hast Du es geschafft, mit Deinem Denken das Bauchgefühl zu überlagern. Mit unseren Gedanken erzeugen wir Gefühle, die dazu führen, dass wir uns nicht mehr wirklich auf unser Bauchgefühl verlassen können.

 

Warum es ohne Achtsamkeit schwierig wird

Wie oft lassen wir die inneren Stimmen die Oberhand gewinnen, wenn es um eine Wahl, eine Entscheidung geht. Sofort melden sich innere Anteile zu Wort, die wichtige Hinweise für uns bereit halten. Dennoch können Sie uns in einem Moment, wo wir intuitiv entscheiden möchten, im Wege stehen.

 

Wenn wir in einem Moment, in dem Achtsamkeit und Gefühl gefragt sind, uns auf unsere Gedanken verlassen, kann uns das leichter in die Irre führen, als wir meinen.

 

Denn durch unser Denken erzeugen wir auch Gefühle. Da macht sich plötzlich Angst breit, weil durch die Gedanken gemachte Erfahrungen hervorgeholt werden. Doch, was vielleicht zuvor oder früher so war, muss heute nicht mehr so sein. 

 

Warum Signale sooft überhört und übersehen werden

Wenn wir eine Entscheidung getroffen haben, obwohl wir eigentlich andere Pläne oder Wünsche hatten, kann es sein, dass es Signale gibt oder schon vorher gegeben hat, die wir nicht sehen oder hören wollen. Durch unser Denken waren wir nur im Kopf und nicht mehr im Gefühl - im Bauchgefühl, unserer Intuition.

 

Manche Signale können vielleicht ein Traum, ein Unfall, Symptome, wie Bauchschmerzen oder ganz banal, ungute Gefühle sein. Nehmen wir Signale nicht wahr oder ernst, müssen wir mit vielleicht gravierenden Signalen und Konsequenzen rechnen. So lange, bis wir dementsprechend handeln und etwas stimmig für uns ist.

 

Je besser wir auf unsere unbewussten Signale hören, auf das Bauchgefühl, was ganz genau zeigt, ob etwas stimmig oder unstimmig ist, je weniger müssen wir uns mit irgendwelchen Auswirkungen beschäftigen. 

 

Wenn wir uns durch unsere Gedanken selbst überzeugen wollen und damit sämtliche Bauchgefühle platt machen, kann es sein, dass wir dafür die Quittung später bekommen. Es ist einfach wichtig, damit Signale und Bauchgefühle wahrgenommen werden können, sich eine Zeit der Ruhe zu gönnen - vielleicht hilft manchmal auch, eine Nacht darüber zu schlafen.

 

Wenn ich am nächsten Morgen, bevor ich in den Tag starte, die gleiche Frage an mein Bauchgefühl und Unbewusste stelle, ist die Chance größer, dass ich besser nachspüren kann, wie sich stimmig sich das dann anfühlt.

 

Soll ich, oder soll ich nicht? Übe doch einfach mit kleineren Dinge, damit Du weißt, wie sich etwas richtig wohl anfühlt. Wenn Du Dir vornimmst, bei Deinem nächsten Shopping z. B., zu spüren, welches Kleidungsstück das richtige ist (Farbe, marke, Preis), sparst Du Dir nicht nur einen Fehlkauf sondern auch die Geldausgabe dafür. Kommt Dir das bekannt vor? Dann wird es vielleicht Zeit für diese Übung :-)

 

Entspannte Grüße

 

Susanne Körner

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