Veränderungen angehen: Wie Du besser den Absprung schaffst und Ziele erfolgreich umsetzt!

"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."

 

Wie geht es Dir mit Veränderungen? Gehörst Du eher zu denen die Mauern, oder zu denen, die Windmühlen bauen?

 

Manche Menschen brauchen ewig und leiden sehr lange, bevor sie Veränderungen angehen, den Absprung aus der Gewohnheit wagen. Man sagt ja nicht umsonst "Die Macht der Gewohnheit."

 

Denn den meisten machen Veränderungen einfach Angst, oder sie sind unbequem, dass sie sehr lange brauchen, um den Absprung hinzubekommen. Um mal mit der Werbung zu gehen: "Ich will so bleiben, wie ich bin!"

 

Was Du brauchst, damit Veränderungen gelingen und Du Deine Ziele erreichst

Irgendwie gehen wir doch alle eher davon aus, dass Veränderungen unbequem, negativ oder sich nachteilig auswirken könnten, oder? Das Unbekannte, worum Du Dich sorgst, was Dir Angst macht und Fragen nach dem: Was ist, wenn ... aufwirft.

 

Aber, was Dir hilft Veränderungen auch wirklich anzugehen, dass Du für Dich prüfst, ob sie "ökologisch" umsetzbar sind. Was soviel heißt, dass Du Dir Dein Thema von allen Seiten anschaust und am besten auch zu Papier bringst.

 

Was genau ist Dein Ziel?

Was möchtest Du erreichen?

Was sollte anders als vorher sein?

 

Eine positive Zielformulierung enthält keine Verneinungen. Du formulierst nicht, was Du nicht mehr haben möchtest, sondern, was genau Du haben willst, wie z. B. : "Ich bin schlank und fühle mich wohl in meinem Körper!" Tue einfach so, als hättest Du bereits das, was Du Dir wünscht!

 

Damit Du Dein Ziel erreichst, macht es immer Sinn Dir Deine derzeitige Situation und Dein Thema konkret anzuschauen. Folgende Fragen helfen Dir dabei:

  1. Was ist das Positive, der versteckte "Vorteil" am alten Thema?
  2. Was ist das Gute daran, dass das Thema jetzt auftaucht?

(Finde oder erfinde mindestens drei positive Punkte! Z. B. : Schokolade essen, um eine Stresssituation besser zu bewältigen.)

 

So verrückt es klingt, es wird durchaus "negative Konsequenzen" oder Risiken geben, wenn Du Dein Ziel erreichst. Das sind die Dinge, die dann nicht mehr so gut funktionieren. Dann Du z. B. keine Schokolade, hinter der Du Dich "verstecken" kannst. 

 

Was Du tun, lernen und verändern musst, damit die Vorteile aus der Gegenwart erhalten bleiben

Der Vorteil am Schokoladeessen könnte z. B. sein, dass Du auf diese Weise (d)eine Stresssituation leichter wegstecken kannst. Damit der Vorteil am Schokoladeessen auch zukünftig erhalten bleibt, ist es vielleicht wichtig, dass Du lernst, aktiv mit einer Stresssituation umzugehen. Z. B. in dem Du die Situation ansprichst, oder darauf achtest, schon viel früher aus einer Situation zu gehen, damit Du gar nicht erst überflüssige Kalorien zu Dir nimmst. Überlege mal, welche Vorteile Du zu Deinem Thema noch finden kannst.

 

Was Du tun musst, damit sich Vorteile aus der Gegenwart nicht als "negative Konsequenzen" und Nachteile auswirken

Da Du ja Dein Ziel (abnehmen) erreichen möchtest, müssen alle Aspekte beleuchtet werden, damit Du dir selbst dabei kein Bein stellst. Sollte es negative Konsequenzen, Risiken oder Nachteile geben, die Du "ökologisch" nicht berücksichtigst, kann das Deine Zielerreichung torpedieren. 

 

Deshalb schaust du im nächsten Step, was Du tun, lernen oder verändern musst, damit das alles nicht eintrifft. (Das, zu jedem deiner drei Punkte, siehe oben.)

 

Fazit: Es lohnt sich immer diesen Check im Vorwege zu machen, weil es Dich davor schützen kann, eine Bauchlandung zu erleben. Veränderungen erfolgreich im Leben umzusetzen, gelingen am besten, wenn sie "ökologisch" sind und alle Vor- und Nachteile, Risiken oder Konsequenzen in Erwägung gezogen wurden. Wenn zu viel im Moment dagegen spricht abzunehmen, verschiebst Du es besser noch, damit Du nicht mittendrin frustriert abbrichst. Mach Dir den Weg zu Deinem Ziel frei!

 

Welche Strategie nutzt Du für eine erfolgreiche Zielerreichung?

 

Erfolgreiche Grüße

 

Susanne Körner

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