Stress, Überforderung, Angst

Eine ungünstige Spirale, wenn aus Stress und Überforderung plötzlich Angst wird.

 

Meistens ein schleichender Prozess, der nicht wahrgenommen oder ernstgenommen wird. Die Steigerung des Stresspegels lassen die Stresshormone im Körper stark ansteigen. Die Überzeugung, dass man da ja nicht rauskommen kann (weil mein Job) und der Glaube, etwas "schaffen" zu müssen, ist dann ein Kreislauf, der damit in Gang gesetzt wird.

 

Wie aus Stress, Überforderung auch plötzlich Angst werden kann

Je stärker ein Stresspegel ansteigen kann, desto höher auch das Erregungsniveau. Das Cortisol im Körper stellt uns zunächst (in Erwartung von Kampf oder Flucht) Energie zur Verfügung. Das fühlt sich ganz gut an, wenn ich am Ende des Tages feststelle, dass ich trotz Stress alles wunderbar gewuppt habe. Die Erkenntnis ist vielleicht fälschlicherweise, dass ich das auch langfristig können würde. Doch werden Stresspegel und Stresshormone nicht abgebaut, beginnt ein entgegengesetzter Kreislauf. 

 

Eine falsche Erkenntnis kann dazu führen, dass ich genauso weitermache, wie bisher. Der Hormoncocktail im Körper führt aber langfristig dazu, dass alles aus dem Gleichgewicht gerät. Geht der Stress weiter und ich spiele es herunter, oder will es nicht wahrhaben, wird aus der Leistungsfähigkeit von vorher: Innere Unruhe, Gereitzheit, ständige Müdigkeit, Unkonzentriertheit, Unfallgefahr, Schlafstörungen usw. Irgendwann stelle ich fest, dass ich wirklich total gestresst bin - doch meist viel zu spät. Bleibt das Erregungsniveau, steigert sich sogar noch der Stresspegel. Es sei denn, er wird kontinuierlich abgebaut. Total aus dem Gleichgewicht, ein hohes Erregungsniveau und voller Stresshormone, kann daraus auch eine Angststörung werden.

 

Was helfen kann und welche Hintergründe es häufig gibt

Meine Klienten berichten zu diesem Thema oft, dass Vater oder Mutter vorgelebt haben, dass man etwas leisten muss, um es im Leben zu etwas zu bringen. Der Sohn erlebt vielleicht, dass der Vater immer ziemlich erschöpft von der Arbeit nach Hause kommt, oder deshalb vielfach auch wenig zu Hause ist und das ein Stück Normalität ist. Überzeugungen und ein schwaches Selbstwertgefühl, tun ihr Übriges dazu. Wenn ich das Empfinden habe, dass alles was ich tue und leiste, nie reicht und ich mich als "nicht gut genug" empfinde, dann wird mein "innerer Antreiber" stets dafür sorgen, dass er mich vorantreibt um das Gegenteil zu beweisen. 

 

Die Zusammenhänge kann ich mittels der wingwave-Methode punktgenau herausfiltern. Die Methodenelemente helfen mir dabei. Und siehe da, da kommen wir z. B. hinter hinderliche Überzeugungen, die seelischen Stress auslösen. Durch die von außen herbeigeführten REM-Phasen und den Augenbewegungen, können falsche Überzeugungen und negative Erlebnisse, die es im Körpersystem vielleicht auch noch gibt, aufgelöst und neutralisiert werden. Der Körper kann sich sozusagen neu sortieren, innere Kraft und Stärke kann zurückkommen, was Mut, Zuversicht und Motivation freisetzt. Auch die Angstgefühle können ziehen, weil wir gemeinsam hinter die Auslöser gekommen sind und die wiedergewonnene Balance ebenfalls dazu beiträgt.

 

Kommt Dir das bekannt vor? Möchtest Du dieses Thema angehen? Informiere Dich gerne vorab!

 

Entspannte Grüße

 

Susanne Körner

(Foto: fotolia.com)