Symptom oder Ursache?

Henne oder Ei, Symptom oder Ursache? Meistens wird doch eher das Symptom behandelt und keine Ursachenforschung betrieben, oder?

 

Wenn ich mit Schmerzen zum Arzt gehe, bekomme ich meist etwas gegen die Schmerzen und gut. Wo sie herkommen wird häufig erst im zweiten Schritt ausfindig gemacht, nämlich, wenn es weiterhin schmerzt.

 

Manchmal ärgert mich das, obwohl ich zugeben muss, dass ich auch davon profitiert habe, schnell meine Schmerzen losgeworden zu sein. 

 

Welche Vorteile die Ursachenforschung hat

 

Wie oft quälen sich Menschen mit ungeklärten Schmerzen und Krankheiten herum, bis sie entweder die Ursache kennen oder sich in ihr Schicksal ergeben haben? Ich finde, dass nicht nur die Ärzte, zu denen wir gehen, die Verantwortung tragen, sondern auch wir selbst.

 

Das heißt, wenn ich selbst daran mitwirke, auf die Ursache zu kommen und Interesse zeige, wieder gesund werden zu wollen, übernehme ich Eigenverantwortung. Denn Tabletten können die Symptome nur ruhigstellen, nicht aber auflösen, wenn der Ursache nicht auf den Grund gegangen wird. Der Körper wird sich immer ein Ventil suchen, möglicherweise auch in Form einer Symptomverschiebung. Dann habe ich plötzlich nicht nur Schmerzen, sondern kann mich vielleicht nicht mehr gut bewegen usw.

 

Wie schnell werden Medikamente verschrieben, die man dann brav einnimmt und sich freut, wenn das, was Beschwerden gemacht hat, langsam abklingen kann. Das ist der einfachste Weg. Aber, wie ist das z. B. bei einer Depression? Der biochemische Haushalt wird mittels der Antidepressiva wieder ausgeglichen, der Patient schleicht die Tablettengabe langsam aus, macht vielleicht noch zusätzlich eine Therapie und alles ist wieder okay. Wirklich?

 

Was liegt denn den Depressionen zugrunde? Gar nicht erst dran rütteln? 

 

Wenn ich in meiner Arbeit die Möglichkeit habe hinter die Symptome zu schauen, wird Vieles klarer. Auch Symptome haben eine "gute Absicht". Denn sie schützen denjenigen einerseits, indem der Körper signalisiert: Hier stimmt etwas nicht, ist etwas aus dem Gleichgewicht. Andererseits heißt das aber auch: Die Ursache will gefunden werden. Denn wenn sie nicht gefunden wird, wird es irgendwann ein anderes Ventil geben.

 

Deshalb ist es richtig und wichtig, Ursachenforschung zu betreiben und sich nicht nur um die Symptome zu kümmern. Wie Ärzte damit umgehen, ist die eine Sache, doch, was Du selbst dazu beitragen kannst die andere. Oft geben sich die Menschen viel zu schnell zufrieden, nehmen unnötig Medikamente ein, um schnell davon zu kommen. Doch du hast die Wahl, auch deiner Verantwortung dir selbst gegenüber gerecht zu werden.

 

Bleib gesund und entspannte Grüße

 

Susanne Körner

Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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