Erwartungs_Haltung

Wie ist Deine Haltung in Bezug auf eine Erwartung?

 

Wie sehr glaubst du daran, dass etwas eintreten wird, oder eben auch nicht?

 

Weißt du, wie sehr Du selbst zur Erfüllung dieser Erwartung beitragen kannst?

 

Die neueste Forschung in Bezug auf die Wirkung unserer Gedanken besagt, dass unsere ErwartungsHaltung maßgeblich dazu beitragen kann, ob sie positiv oder negativ ausfällt.

 

"Kann" aus dem Grund, weil jeder natürlich unterschiedlich reagiert und mit seinen Gedanken umgeht. Bei dem einen schlägt seine Erwartungshaltung extrem gut an und zwar egal ob positiv oder negativ, beim anderen nicht. 

 

Glaube versetzt Berge - stimmt wirklich!


Erwartungen bzw. die Erwartungs_Haltung, bedeutet sowohl auf etwas zu warten, was eintreffen soll/wird und auch meine Haltung (positive/negative Gedanken) dazu.

 

Wie sehr meine Haltung das, was eintreffen soll, beeinflussen kann, unterstreicht die Aussage, dass allein der Glaube daran, Berge versetzen kann. Denn der Glaube, dass etwas genau so eintrifft, wie ich es erwarte, schenkt dieser Haltung die Energie, die es braucht, um sich zu erfüllen.

 

Du hast bestimmt schon mal Placebo-Effekt gehört? "Ich werde gefallen" heißt das übersetzt, was so viel bedeutet, dass etwas helfen/wirken wird. Wenn ich also fest daran glaube, dass mir etwas hilft, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es das auch wirklich tut, sehr groß.

 

Glaube versetzt Berge - oder auch nicht!

 

Bin ich aber unsicher, zweifle ich an etwas, oder habe ich die Haltung, dass mir etwas "sowieso" nicht hilft, kann ich mit dieser Einstellung und meinen Zweifeln beeinflussen, dass etwas auch nicht wirkt bzw. hilft.

 

So ist es einer Frau ergangen, die unter starken Wechseljahresbeschwerden, wie Schlafstörungen, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen litt. Deshalb ließ sie sich auf den Vorschlag ihrer Gynäkologin ein, eine Hormonersatztherapie zu machen. Doch, egal welches Medikament sie ausprobierte, alles machte ihr Probleme. Das ging so weit, dass die Ärztin sagte, dass sie nur noch eine Möglichkeit habe und der Patientin ein Hormongel zum Ausprobieren mitgab. Erst dieses Gel brachte den gewünschten Erfolg.

 

Das gleiche passierte ihr, als sie gezwungen war, ein Schilddüsenhormon (Thyroxin) einzunehmen. Auch in diesem Fall erlebte sie, dass ihr scheinbar kein Medikament bekam. Erst, als schon fast das Ende der Fahnenstange und die Auswahl an möglichen Präparaten erreicht war, konnte sie sich - erfolgreich - an ein Medikament gewöhnen, was bei ihr so gut wie keine Nebenwirkungen hinterließ.

 

Was war passiert?

 

Die Haltung zu den Medikamenten war eine Antihaltung, denn die Frau wollte eigentlich partout nichts einnehmen. Was sie bei jedem Präparat als erstes las,  war den Beipackzettel. Nachdem sie gelesen hatte, welche möglichen Nebenwirkungen mit Einnahme der Tabletten auftreten konnten, baute sie sofort eine Antihaltung dagegen auf. Das in beiden Fällen.

 

So etwas wird Nocebo-Effekt genannt: "Ich werde schaden." Die Einstellung, die Zweifel und die Haltung zu den Medikamenten hatte ausreicht, dass genau die dort genannten Nebenwirkungen eintraten. Erst, die Aussage, dass es jetzt kein weiteres Präparat mehr geben würde, hatte die Patientin zur Einsicht gebracht,  sich nicht mehr gegen die Einnahme eines Medikaments zu sträuben.

 

Deshalb ist Deine ErwartungsHaltung bei allem, was Du tust und erreichen möchtest, so entscheidend! Dein Glaube, Deine Einstellung und Deine Haltung bestimmen maßgeblich mit, ob etwas gelingt, positiv verläuft und sich erfüllt - positiv oder negativ.

 

Mit einer positiven Erwartungshaltung erreichst Du deshalb mit Sicherheit sehr viel eher das, was Du Dir wünscht. Glaube einfach daran, dass es sein kann, male Dir schon heute aus, wie es sein wird, wenn das Gewünschte eintrifft, so, wie Du häufig schon im Geiste Deinen nächsten Urlaub visualisierst. 

 

Sobald Du Dich mehr mit Deiner Zukunft beschäftigst, als mit Deiner Vergangenheit (die ja eh schon gelaufen ist), desto eher wird aus dem "Unmöglichen" ein Mögliches.

 

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

 

Susanne Körner