Wie Du die Macht der Gewohnheit durchbrechen kannst!

"Nichts ist unmöglich ... Toyota!" Wer kennt diesen Werbeslogan nicht?!

 

Alles ist so lange unmöglich, bist Du es möglich gemacht hast! Das Blöde daran ist nur, dass es nicht umsonst "Macht der Gewohnheit" heißt.

 

Hinter dieser Macht stecken: 

 

Routine, Sicherheit, Abläufe, der innere Schweinehund, Mechanismen, Reize, Gewohnheiten, Konditionierungen, Belohnungen, Rituale, Bequemlichkeiten usw.

 

Was das Gute an Gewohnheiten ist

 

Macht hin oder her, jede Seite hat zwei Seiten. Wir schauen uns zunächst die Gute an. Denn eine Welt ohne Gewohnheiten wäre schwierig, oder? Ehrlich gesagt fühle ich mich mit meinen Ritualen oder Abläufen recht wohl. Sie geben mir ein Stück weit Geborgenheit und Sicherheit. Das ist wichtig.

 

Meine Welt mit meinen Gewohnheiten fühlt sich gut an, in der fühle ich mich wohl und diese Mechanismen habe ich mir ausgesucht. Diese Gewohnheiten habe ich gelernt und mir angeeignet um mir mein Leben leichter, pragmatischer und angenehmer zu gestalten. Soweit so gut. Doch die andere Seite der Medaille kann mich ziemlich ausbremsen, was wir uns mal genauer anschauen.

 

Das Hindernde, die "Macht" der Gewohnheiten

 

Besonders, wenn ich mich oder etwas verändern will, stoße ich häufig an Grenzen (die Macht der Gewohnheit), die es mir nicht gerade leicht macht, gerade auch eine schlechte Angewohnheit zu durchbrechen. Das habe ich gemerkt, als ich mir vor Jahren das Rauchen abgewöhnen wollte. 

 

Alles, was sich eingeschliffen, also konditioniert hat, unbewusst ist und einen Automatismus darstellt, stellt uns vor Herausforderungen. Das Gehirn sorgt dafür, dass etwas, ohne, dass wir erst darüber nachdenken müssen, automatisch abläuft. Wenn wir das Autofahren lernen, müssen wir anfangs noch überlegen, wann wir Gas geben, die Kupplung betätigen und in welcher Reihenfolge wir das zu machen haben, damit wir mit dem Auto fahren können. Wenn wir das dann können, überlegen wir nicht mehr, sondern haben die Abläufe verinnerlicht. 

 

Wie Du Gewohnheiten verlernen bzw. verändern und umlernen kannst

 

Doch auch Gewohnheiten lassen sich verändern, Macht hin oder her. Klar, dass es dazu Disziplin, Ausdauer und vor allem auch Geduld braucht. Nicht zu vergessen, den Schweinehund, der uns jederzeit vom Gegenteil überzeugen möchte. Doch ein wichtiger Punkt ist auch die Achtsamkeit. Ohne, dass mir bewusst wird, welche Mechanismen die Macht der Gewohnheit auslösen, kann ich nichts verändern.

 

Wenn ich nicht genau hinschaue und mir nicht auffällt, was genau mich immer wieder in die gleiche "Falle" tappen lässt, werde ich die Macht der Gewohnheiten schlecht durchbrechen können. Mir ist dabei ebenso wichtig, dass ich dabei auch gnadenlos ehrlich mit mir selbst bin. Wenn ich mir nämlich meine schlechten Angewohnheiten schön rede, hemmt mich das ja auch und ändert gar nichts.

 

Also müssen neue Gewohnheiten her! Bestehende Muster, Rituale und Abläufe zu verändern ist schwierig. Sich neue und andere Gewohnheiten zuzulegen ist möglich, wenngleich auch nicht so einfach. Doch das Gehirn ist jederzeit in der Lage ist dazuzulernen und umzulernen. Ist das Umlernen mit angenehmen Gedanken (Belohnung) verknüpft, bleibt die Motivation hoch, dann lässt die Macht der Gewohnheit besiegen.

 

Sich der Gewohnheiten bewusst werden und sie danach verändern

  • Welche Angewohnheiten möchte ich verändern?
  • Welche Gedanken setzen sie voraus?
  • In welchem Zusammenhang entstehen sie?
  • Welche meiner Bedürfnisse stelle ich damit sicher?

Wenn mir auffällt, dass ich morgens immer zu spät aufstehe und dadurch gleich den Tag in Eile und Hetze starte, ist die Frage sicher wichtig, was es ist, was mich nicht aus dem Bett kommen lässt. Wenn ich den Tag schon mit dem Gedanken beginne: Ach, ich habe so gar keine Lust zur Arbeit (in die Schule) zu gehen, ist das sicher ein Gedanke, der mich solange als möglich im Bett bleiben lässt. Wenn ich damit mein Bedürfnis nach Geborgenheit stille, dass ich noch ein bisschen länger im kuscheligen Bett bleibe und nicht raus ins die ungeliebte Arbeitswelt brauche, ist auch das klar.

 

Entlarve Deine Gewohnheiten und wozu Du sie brauchst und schon wird einiges klarer für Dich. Was klarer geworden ist, lässt sich auch besser verändern. Wenn Du Dir jetzt überlegst, wie Du diese Gewohnheit(en) verändern könntest, geht es an das Umlernen. Also, wenn wir beim viel zu späten Aufstehen bleiben, dann vielleicht den Wecker noch etwas früher einstellen, positivere Gedanken an den Tag formulieren und zu überlegen, womit ich mir noch Geborgenheit geben kann, um leichter aufstehen zu können.

 

Umlernen, sich neu programmieren funktioniert jederzeit! Damit kannst Du die Macht über Deine Gewohnheiten zurückgewinnen und sie verändern!

 

Viel Erfolg wünsche ich Dir dabei,

 

Susanne Körner


Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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