Welche gefährlichen Grundhaltungen es bei Angst gibt

Es gibt manche Menschen, die vom Charakter und ihrer Art Angst begünstigen.

 

Warum?

 

Ein Grund könnte sein, weil sie es z. B. allen Recht machen wollen.  Dabei scheitern sie häufig an sich selbst oder werden von anderen enttäuscht.


Menschen mit folgenden 3 Grundhaltungen leiden vielfach unter selbst verursachten Stressquellen.

 

Um folgende Grundhaltungen handelt es sich dabei:

   

Der "ich muss perfekt sein" Typ

  • er muss es allen Recht machen (sonst ist er unzufrieden)
  • darf keine Fehler machen (das ist ein Weltuntergang!) 
  • es gehen immer nur 100% (sonst kann er sich das nicht verzeihen)
  • schon kleine Fehltritte leiten das Ende ein: "Das war's, ich gebe auf!"

 Ziele sind bei diesem hohen Anspruch nicht zu erreichen und deshalb scheut er Herausforderungen, die ihm guttun würden.

 

Dann gibt es noch den "Andere müssen perfekt sein" Typ

  • ist jemand z. B. unhöflich, launisch, ungerecht oder nicht gerade vorbildlich in seinem Auftreten, fühlt er sich sofort persönlich angegriffen. 
  • da jeder mal einen schlechten Tag hat oder frustriert ist,  werden Ansprüche an andere werden nie 100%ig erfüllt 
  • oder schon ein kritisches Gesicht im Publikum bei einem Vortrag gelten sicher ihm, was er als Misserfolg wertet

 

Oder die, die alles auf das Schicksal schieben, z. B. der "Das Schicksal ist schuld" Typ 

  • klar gibt es auch mal Absagen auf Bewerbungen oder es wird Kritik geäußert, was dann als
  • "Mit mir hat das Schicksal es aber gar nicht gut gemeint!" kund getan wird.
  • Gerne wird auch die Frage genommen: "Womit habe ich das verdient?" 

Also habe ich selbst nicht damit etwas zutun, sondern es gibt eine höhere Instanz dafür. Schließlich hat jeder das Recht auf Glück, wenn das Pech gerade vorbei ist. Die anderen sind Schuld, dass es mir nicht gut geht. Doch mit einer solchen Haltung gibt man seine Verantwortung für sich und sein Leben ab.

 

Und zeigt sich das Schicksal sich mit ihm jedoch nicht gnädig, bekommt das Selbstwertgefühl einen Knacks, alles scheint aussichtslos und macht Angst.

 

Deshalb hier eine Übung für weniger Stress und mehr innere Sicherheit: 

 

 Wer sich zu sehr anstrengt,sich dauernd unter Druck fühlt und häufig am Rande der Erschöpfung durchs Leben geht,wird leichter von Angst bedroht. Mit sehr einfachen Übungen kannst Du dein persönliches "Ich-fühle-mich-wohl-Programm pflegen, indem Du mit allen Sinnen auftankst.Wenn Du auf diese Weise möglichst mehrmals am Tage, reduzierst Du Deinen Stress.

 

Das funktioniert ganz einfach, wie z. B.:

 

Sehen: Nehmen Sie sich Zeit. Schauen Sie ganz bewusst, was Ihnen in Ihrer näheren Umwelt gefällt. Vielleicht sehen Sie in der Natur viele schöne Pflanzen, die es um Sie herum gibt. Sitzen Sie gerade ganz gemütlich in Ihrem Lieblingssessel? Wann haben Sie sich das letzte Mal schöne Urlaubsfotos angesehen? Wann das letzte Mal einfach nur vor sich hingeträumt?

 

Hören: Erinnern Sie sich an Musik, die Sie schon immer gerne mochten? Hören Sie Musik, die Sie zum Träumen einlädt und entspannen lässt. Bei welcher Musik haben Sie sogar Lust, lauthals mitzusingen? Oder hören Sie ganz intensiv (über Kopfhörer) Entspannungsmusik oder eine Traumreise. wingwave bietet z. B. hier einen ganz speziellen Hörgenuss, der die rechte und linke Gehirnhälfte ausgleicht und Sie in Balance kommen lässt. Dafür reichen schon 5 Minuten.

 

Riechen: Frische Blumen, den Duft einer getrockneten Vanilleschote, Zimt oder eine Prise von Ihrem Lieblingsparfüm, eine Duftlampe, die Ihnen außerdem noch angenehmes Licht spendet, tragen dazu bei, Ihre innere Anspannung zu verringern.

 

Schmecken: Ein warmer Kaffee oder Tee tut manchmal besonders gut, oder auch etwas, was Ihre Geschmacksnerven so richtig berührt. Es darf auch Schokolade sein oder etwas, bei dem Sie wirklich spüren, wie gut es Ihnen tut.

 

Fühlen: Wie nehmen Sie gerade Ihren Körper wahr, Ihren Atem, Ihren Bauch? Wie locker sind Ihre Schultern, der Nacken, Ihr Gesäß, der Kiefer, Ihre Stirn? Entspannen Sie jetzt einmal ganz bewusst, indem Sie sich dehnen und strecken.

 

Druckausgleich: Legen Sie die Hände an den Kopf, sodass die Handflächen die Schläfen berühren und die Fingerspitzen sich in der Mitte treffen. Üben Sie nun zehn tiefe Atemzüge lang leichten Druck auf den Kopf aus. Das führt Sie zurück ins seelische Gleichgewicht und schützt vor "Entgleisungen". 

 

Übung: Zur Entstressung und zum Ausgleich - die Butterfly-Methode

 

Dazu kreuzen Sie die Unterarme vor dem Brustkorb und Tappen (etwas zwischen Tippen und Schlagen) abwechselnd links und rechts auf die Schulter bzw. Oberarme. Das Gleiche können Sie auch wahlweise auf den Oberschenkeln machen. Bereits nach einer halben Minute spüren Sie schon den Entstressungseffekt, die Atmung geht tiefer und Sie merken, wie sich Ihre Anspannung lösen kann.  

 

Entspannte Grüße,

 

Susanne Körner

(Foto: Fotolia.com, Text: Schnelle Hilfe bei Angst, Cora-Besser-Siegmund)