Abschlussprüfung! - Warum Du jetzt auf Dein Bauch hören solltest

Gestern war ich Teilnehmerin eines sogenannten "Testival", einer Abschlussprüfung einer Coach/Mediatorenausbildung. Die Prüfung ging über 2 Tage und heute, an Tag zwei, waren live Coachings mit "fremden Coachees" (Personen, die bereit waren, sich coachen zu lassen) dran.

 

Als ich ankam, waren die Prüflinge recht angespannt und aufgeregt, aber so, dass nach meinem Eindruck niemand irgendwie panisch oder mega aufgeregt war. Auf eine Teilnehmerin wartete man noch und dann sollte es losgehen. Zugegeben ist ein Ankommen zu einer Prüfung in allerletzter Minute, nicht das, was an einem solchen Tag vorteilhaft ist. Dennoch bin ich vielleicht nach ein paar Minuten wieder in Balance, außer mit ziemlicher Prüfungsangst. Wenn ich ohnehin schon aufgeregt und angespannt bin, steigert ein Zuspätkommen meine Anspannung noch mal mehr.

 

 Und so war es dann auch: Die Teilnehmerin, die total abgehetzt ankam und mega aufgeregt war, wusste, was sie dann auch sofort sagte, dass sie heute auf gar keinen Fall heute geprüft werden könne. Von außen konnte ich sehen, wie es in ihr aussah und wie stark die Angst gewesen sein musste. Wie schade, hätte sie doch schon viel früher auf ihren Bauch gehört!!! :-(

 

Prüfungsangst? Warum es schon vorher wichtig ist, auf sein Bauchgefühl zu achten

 

Prüfungsangst, ist übersteigerte Angst, die sich auf vielfache Art und Weise zeigt. Nicht immer ist es so, dass ich das weiß, merke oder mir eingestehen mag, dass ich überhaupt Prüfungsangst habe. Doch der Bauch gibt schon einige Zeit vorher Signale von sich wie:

  • starke Anspannung der Körpermuskulatur
  • deutlich mehr Unruhe und Nervosität
  • Gereitztheit und Unkonzentriertheit
  • Vergesslichkeit, Blackout
  • Blähungen, Durchfall
  • starkes Schwitzen, Hyperventilieren
  • Kopfschmerzen, bis hin zur Migräne 
  • Erinnerungen an eine ähnliche Situation
  • viele, meist negative Gedanken

Das Bauchgefühl, das (plötzliche) Unwohlsein oder andere Symptome, schleichen sich langsam aber sicher ein oder melden sich kraftvoll, je nach Typ Mensch. Bei manchen schon Wochen vor der Prüfung, andere wieder schaffen es, die Prüfungssituation so lange zu verdrängen, bis sie kurz vorher, wie mit einem Hammer merken, dass nichts mehr geht. Sie spüren dann, wie die Teilnehmerin gestern, die Panik pur und schaffen es auch nicht, sich innerlich zu irgendwie beruhigen. Da herrscht dann nur noch das Gefühl vor, es nicht zu können, die nackte Angst und starke Körpersymptome.

 

Denn nachdem sie sich langsam wieder beruhigen konnte und mit ihrer Aufmerksamkeit ganz im Prozess und bei der Coachingsituation war, war sie sehr konzentriert und aufmerksam. Auch ein sehr unterstützendes und wertschätzendes Feedback konnte sie abgeben, was immer hilfreich für den zukünftigen Coach ist. Bei ihr war sämtliche Anspannung gewichen, weil sie mit ihrer Entscheidung, an der Prüfung nicht teilzunehmen, für sich gesorgt hatte. Leider nur zu spät ...

 

Was tun, wenn es unangenehme Bauchgefühle vor einer Prüfung gibt 

  • Dir vor Augen führen, was Du alles schon erreichen konntest
  • wie viele Situationen Du, trotz Angst, erfolgreich gemeistert hast
  • Dir die Frage stellen, was der worst case ist, wenn Du nicht bestehst
  • Dich fragen, ob Du überhaupt scheitern darfst
  • Dir rechtzeitig alle erdenkliche Unterstützung holen
  • ggf. vergangene, noch gespeicherte, unangenehme Situationen auflösen
  • Dir Hilfe, auch in Form eines Coachings o. ä. holen
  • Dir Mut zureden und dich mit allem, was möglich ist, unterstützen
  • negative Gedanken oder das, was Dich runterziehen könnte unterbinden

Wenn Du diese Liste bereits abgearbeitet hast und dein Bauchgefühl sich unverändert meldet, dann gibt es mich oder andere Coaches, die mit zahlreichen erfolgreichen Methoden dafür sorgen können, dass Du nicht nur die unangenehmen Bauchgefühle verlierst, sondern mit Mut, Zuversicht und Kraft eine Prüfungssituation erfolgreich meistern kannst - wie immer sie ausgehen mag.

 

Erfolgreiche Grüße

 

Susanne Körner

(Foto: fotolia.com) 

Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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