Gewusst? Spiegelneuronen, wenn wir sie nicht hätten!

Spiegelneuronen - noch nie davon gehört? Das war mir lange Zeit auch kein Begriff. Doch seit ich die wingwave-Ausbildung gemacht habe, und mehr über neurobiologische Zusammgenhänge und Gehirnfunktionen weiß, kenne ich mich damit aus :-). 

 

Spiegelneuronen haben eine super Aufgabe, denn wenn wir sie nicht hätten, könnten wir nicht mitfühlen, wären nicht emphatisch, wären weniger mit_fühlend. Allerdings sind sich Neurobiologen noch nicht einig über die Zusammenhänge, weshalb der eine mehr, der andere weniger empathisch ist.

 

Wenn du dich wunderst, warum z. B. ein Gähnen deines Gegenüber dich auch zum Gähnen ansteckt, liegt das an den Spiegelneuronen. Auch wenn du unbewusst dein Gegenüber "nachahmst" indem du seine Körperhaltung spiegelst, haben die Spiegelneuronen miteinander kommuniziert. Im Sprachgebrauch kennen wir das auch unter "die gleiche Wellenlänge" haben.

 

Ich kann mich z. B. an eine Zeit erinnern, in der ich ganz besonders empfänglich für das Befinden anderer Menschen war. Wenn mir jemand begegnete, der, wie ich fand, eine sehr ungesunde Gesichtsfarbe hatte und sehr blass um die Nase war, fühlte ich sofort mit, dass es jemandem gerade sehr schlecht ging. Intuitiv wurde mir ganz komisch in der Magengegend und ich fühlte mich ebenfalls sehr schlecht. Wenn jemand ohnmächtig geworden war, oder durch einen Unfall auf der Straße lag, hätte ich mich am liebsten gleich dazu gelegt. Besonders, wenn du ein Geschehen beobachtest, eine komplette Handlung mitbekommst, werden deine Spiegelneuronen aktiviert.

 

Ich weiß heute, dass meine Spiegelneuronen sehr leicht reagieren, wenn sie gewisse Signale von anderen empfangen. Ich kann also sehr mitfühlend sein.

 

Spiegelneuronenstress - was es damit auf sich hat

 

Es gibt eben nicht nur die positive Seite der Spiegelneuronen: das ansteckende Lachen oder Gähnen, dass jemand mich mit seiner guten Laune ansteckt, sondern das geht natürlich auch anders herum. Wenn du besonders empfänglich für die Stimmung anderer bist, deine Spiegelneuronen empfindlich darauf reagieren, kann schon eine Person mit schlechter Laune dazu führen, dass auch deine Laune kippt.

 

Oder jemand ist wahnsinnig im Stress, ist gereizt, unter Strom und depressiv, kann es durchaus möglich sein, dass darunter seine Umwelt leidet, weil sie das mitempfinden. Mein Stress ist auch dein Stress. Insbesondere, wenn kleine Kinder mitbekommen, dass z. B. ein Elternteil gerade besonders leidet, und es "mitleidet" kann es sich durch diese Gefühle auch total überfordert fühlen. Das Kind fühlt dieses Leid und den Stress und sofort werden auch bei ihm Stresshormone ausgeschüttet.

 

Deshalb ist es wichtig zu schauen, mit wem wir zusammen sind, mit wem wir uns wohlfühlen, wer uns emotional nicht allzu sehr stresst. Es kann durchaus nötig sein, dass wir uns vor Spiegelneuronenstress schützen. Denn diese Art des Stresses kann auch für uns enorme Auswirkungen haben. Im Coaching zeige ich, welche "Schutzmechanismen es gibt um sich dahingehend abzugrenzen.

 

Wenn du also merkst, dass du im Job darunter leidest, dass dein Chef, Abteilungsleiter o. ä. jemand ist, der dich negativ mit seiner Art ansteckt und du sehr darauf reagierst, kann es durchaus Sinn machen, sich ein neuen Wirkungskreis zu suchen, damit du langfristig nicht zu sehr unter diesen Auswirkungen leidest.

 

Wenn du, wie ich auch, ein sehr empathischer Mensch bist, schau einfach ganz besonders, mit wem du dich umgibst, wer dir gut tut und mit wem du auf gleicher Wellenlänge liegst. Das kann dir Spiegelneuronenstress ersparen. Gibt es jedoch Spiegelneuronen Stress noch aus der Vergangenheit, lässt sich dieser wunderbar mittels der wingswave-Methode ausfindig machen und auflösen.

 

Entspannte Grüße,

 

Susanne Körner

Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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