Anruf löst Nackenschlag aus!

Es ist ein ganz normaler Tag für Sie. Nichts ist ungewöhnlich oder anders. Das Telefon klingelt, Sie gehen ran und danach ist plötzlich nichts mehr so, wie es vorher war.

 

Wer hat das von Ihnen schon mal erlebt? Sie hören, lesen oder erleben selbst etwas Gravierendes, etwas, was Ihr Leben auf den Kopf stellt, sehr schockt oder etwas, was Sie gar nicht glauben können, etwas, was Sie regelrecht aus der Bahn wirft. 

 

Danach haben Sie das Gefühl, dass eine Nachricht, etwas, was Sie gehört oder gelesen haben, für Sie wie ein Schlag ins Gesicht oder wie ein Nackenschlag ist. Kraft weicht aus Ihrem Körper, Sie bekommen wacklige Knie, werden sprachlos, sind geschockt. Das müssen Sie erst mal verkraften ...

Jeder verarbeitet Ungewöhnliches, Neues, eine Hiobsbotschaft oder einen Schock anders. Aber eines haben alle gemein: Man muss so etwas zunächst verdauen bzw. verkraften, es fassen können oder seine Fassung wieder finden.

 

So auch gestern, als sich abends Besuch bei mir einfand. Zunächst war es wie immer und da wir uns schon eine Weile nicht gesehen hatten, gab es viel zu erzählen. Doch zwischendurch griff sich Michael immer wieder an den Rücken und Hals. Bis er dann von seinem Erlebnis erzählte. Denn er hatte einen Anruf bekommen, dass ganz überraschend und plötzlich sein Freund verstorben sei - er hatte sich erhängt!

 

Seine Frau erzählte noch, dass er nach dieser Nachricht erst mal einen Schnaps brauchte. Das war ein "Nackenschlag" für ihn und das spürte er auch, denn direkt nach diesem schrecklichen Anruf bekam er Nackenschmerzen. Da er ohnehin aufgrund einer Krankheit vielfach unter Nackenschmerzen litt, dachte er sich nichts dabei, weil es für ihn nicht ungewöhnlich war. Ich stellte noch ein paar Fragen zum Ereignis und bot ihm wingwave-Coaching zur Unterstützung an. Etwas ungewöhnlich für meine Gäste, doch Michael konnte sich darauf einlassen - er war (wie der kinesiologische Fingertest es verriet) "stark genug" für ein wingwave Coaching.

 

Was einer Intervention ja immer vorausgeht, ist der kinesiologische Fingertest und das sogenannte "Kalibrieren", was so viel heißt, dass man sich aufeinander "einstimmt". Alles hatte funktioniert und deshalb konnten wir gemeinsam an diesem Thema arbeiten. Michael konnte seine Körperempfindungen, die mit dem überraschenden Tod seines Freundes einhergingen, beschreiben und hatte zu diesem Nackenschlag außerdem das Empfinden, dass die Nachricht ihm auch noch auf der Brust bzw. der Seele lag. Bereits nach 2-maligem Winken (rasche Augenbewegungen von außen mit den Fingern), spürte er eine Erleichterung. Nach noch einem weiteren Winke-Set äußerte er, dass sich alles wieder "normal" anfühlen würde. 

 

Diese Aussage testete ich wieder mittels Fingertest und siehe da, er testete stark. Er war wieder in seiner Kraft, wenngleich er natürlich das Erlebte noch mental verarbeiten musste. Das, was wir mit wingwave bearbeitet hatten, war der Schock, der sich im Körper (in der Brust und im Nacken) manifestiert hatte. Doch nach dem wingwave-Coaching war er in der Lage, diese Schock-Nachricht besser verkraften zu können. Da mein Besuch zwar über meine Arbeit theoretisch Bescheid wusste, aber noch nie selbst ein wingwave-Coaching bekommen hatte, waren Sie erstaunt, beeindruckt und erfreut, dass ich dieses Angebot kurzerhand gemacht hatte.

 

Es wurde noch ein kurzweiliger Abend und auch, wenn das Gespräch nochmals auf den plötzlichen Tod des Freundes kam, war es anders als vorher ... Das, was wir umgangssprachlich oft verwenden, wie z. B. das uns etwas an die Nieren gegangen ist, mir etwas auf den Magen geschlagen oder vielleicht etwas nicht verdaut werden konnte, ist nie einfach so daher gesagt, sondern trifft, unbewusst, genau das, wo im Körper sich Emotionen oder etwas Belastendendes niedergeschlägt.

 

Entspannte Grüße, Ihre

 

Susanne Körner