Bremst Sie ihr Lampenfieber auch aus? Was helfen kann ...

Ich kenne niemanden, der keines hat, allerdings ist die Bandbreite des Empfindens von Lampenfiebers sehr groß. Wenn es für jemanden wirklich zum „Fieber“ wird, kann man sich noch so viel gut zureden, das hilft in diesem Moment nicht wirklich. Trotzdem gibt es ein paar Tipps, wie Sie sich auf jeden Fall gut unterstützen können.

 

Lampenfieber und was damit einher geht

 

#Lampenfieber hat, wie sollte es auch anders sein, zweit Seiten. Eine davon pusht uns, damit wir unsere Bestleistung abrufen können und liefert uns dafür eine ordentliche Portion Adrenalin. Adrenalin wird z. B. immer dann produziert, wenn wir in stressigen Situationen sind, Angst haben. Das setzt einen automatisierter Ablauf unseres Gehirns in Gang, was sich auf Kampf, Flucht, Verteidigung vorbereitet. Also, etwas durchaus sehr Hilfreiches, was wir für unser Überleben brauchen. Doch, wenn das in einer Situation, wie z. B. bei einem Vortrag, den Sie halten wollen auftritt, kann Sie das sehr behindern und Sie spüren, wie Ihr Mund plötzlich ganz trocken wird, Schweißausbrüche, Stottern, Blackout, Konzentrationsschwäche oder starkes Herzklopfen.

 

Was tun, gegen das, was automatisch abläuft?

 

Wenn Sie genau wissen, wie Sie auf Lampenfieber reagieren, können Sie sich darauf vorbereiten. Das Gehirn schüttet #Stresshormone aus, wenn wir in diesem Moment – auch unbewusst – Angst verspüren und bereitet sich darauf vor (Kampf, Flucht, Verteidigung), deshalb die Ausschüttung der Hormone. Und um den Automatismus zu überwinden, ist es ganz hilfreich, sich zu allererst mit Akzeptanz zu unterstützen. Wenn sie das Lampenfieber „weg haben“ wollen, verstärkt es sich meist noch. Bewegung hilft Ihnen dabei, die Stresshormone abzubauen.

 

Wie Sie sich am besten vorbereiten können:

 

Entspannung – zur Vorbereitung auf Ihren Auftritt, wird Ihnen sicher gut tun. Wenn Sie sich lieber ablenken möchten, auch okay. Ich kann in jedem Fall die wingwave-Musik empfehlen, weil Sie die Gehirnhälften ausgleicht, entstresst und entspannt. Das hilft Ihnen, trotzdem konzentriert und in Balance zu bleiben. Sie ist sozusagen Entspannung und Ablenkung zugleich. Wenn Sie Musik in dieser Situation nicht mögen, können Sie auch Ihre Arme überkreuzen und sich links und rechts einige Minuten auf die Oberarme tappen, bis Sie das Empfinden haben, dass Sie sich ruhiger fühlen.

 

Zeit – wenn Sie ausreichend Zeit eingeplant haben, können Sie cooler bleiben, als wenn Sie schon angehetzt und mit viel zu wenig Vorlauf Ihren Auftritt vorbereiten müssen. Denken Sie daran, was genau Sie brauchen können, wie z. B. eine Hilfe für den Aufbau von Elektronik, einen Ansprechpartner für Fragen, die auftreten könnten, ein Getränk oder auch das Wissen, wo die Örtlichkeiten sind, zu denen Sie schnell gelangen können. Wenn Sie die Gegebenheiten vor noch Ort nicht kennen macht es Sinn, rechtzeitig und sei es, einen Tag vorher, sich dort umzuschauen.

 

Visualisieren – stellen Sie sich Ihr Publikum vor und visualisieren Sie, wie Sie Ihren Vortrag souverän von Anfang bis zum Ende meistern. Suchen Sie sich möglichst einen „Fixpunkt“ in den ersten Reihen, eine freundliche Person, die Sie immer mal wieder anschauen können. Bauen Sie eine Brücke zwischen sich und Ihren Zuhörern. Sie können bereits Zuhause dafür proben, vielleicht sogar mit Arbeitskollegen, Freunden, oder Familie.

 

Zu sich stehen – stehen Sie zu Ihrer Nervosität, Ihrer Aufregung, Ihrer Angst. Mir hat z. B. geholfen, über meine Angst zu sprechen. Denn die meisten Zuhörer im Publikum kennen das ja auch. Damit stehen Sie zu sich, was Ihnen sicher Sympathien einbringen wird. Häufig nimmt das schon die erste Hürde. Auch wenn Sie einen "Hänger" haben, den Faden verlieren. Sagen Sie einfach, dass Sie gerade Ihren Faden verloren haben und fragen Sie ggf. wer Ihnen dabei hilft, in wieder zu finden. Immer mit einem Augenzwinkern agieren.

 

Innerer Dialog - Seien Sie vorsichtig mit Ihrem inneren Dialog! Gehen Sie pfleglich mit sich um und achten Sie darauf, dass Sie sich selbst nicht noch zusätzlich mit inneren Dialogen unter Druck setzen. Sprechen Sie einmal Ihre schlimmsten Befürchtungen aus, denn meistens kommt es ohnehin nie so, wie Sie denken. Aber damit haben Sie es sich wenigstens mal von der Seele geredet. Sich Mut zureden unterstützt natürlich ebenfalls.

 

„No body ist perfekt“, daran denken Sie bitte auf alle Fälle! Oft sind es Ihre eigenen Ansprüche, die Sie zusätzlich unter großen Druck bringen. Und wenn Ihnen das alles nicht wirklich weiterhilft und Sie einmal genauer hinter Ihr Lampenfieber schauen möchten, dann wissen Sie ja, wo Sie mich finden können :-).


Winke, winke

 

Susanne Körner

Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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