Blog: Stressmanagement - sei dein eigener Coach!

Wie viel mehr Einfluss wir selbst auf Stress und Belastungen haben, ist vielen gar nicht bewusst. Wussten Sie, dass Sie gezielt über Ihre Gedanken Stress positiv beeinflussen können? Das, was wir denken beeinflusst auch unser Befinden - so oder so. Warum sollten wir dann nicht auf der mentalen Ebene dafür sorgen, dass wir uns im besten Sinne unterstützen? Ich kann Ihnen gerne einige Anstöße dafür liefern:

 

Untersuchen Sie doch mal, was Sie alles Negatives über sich selbst denken und das auch noch für wahr halten. Und negative Gedanken machen Stress! Das bedeutet, dass nicht der der Stress, der von Außen kommt uns zu schaffen macht, sondern die Summe aller Stressgedanken und Stresserlebnisse.

 

Was würde passieren, wenn Sie über einen Glaubenssatz, wie z. B.: "Ich bin eben ein Looser!" anders dächten? Wie anders wäre ihr Leben, wenn Sie glauben würde, dass Sie erfolgreich und ein Gewinner sind?

 

Achten Sie jetzt einmal auf Ihre Gefühle. Wie fühlt es sich an, von sich selbst zu denken, ein Looser zu sein? Was verändert sich in Ihren Gefühlen, wenn Sie denken, dass sie erfolgreich sind? Dürfen Sie denn überhaupt erfolgreich sein?

 

Haben Sie schon mal Menschen kennen gelernt, die sehr von sich überzeugt waren? Die an ihr Glück geglaubt haben? Was haben die anders gemacht? Oder sind Ihnen solche Menschen eher ein Dorn im Auge, weil sie auf Sie arrogant gewirkt haben? Wie viel mehr Kraft spüren Sie in sich, wenn Sie an sich und Ihr Glück glauben?

 

Erlauben Sie Ihren negativen, einschränkenden Gedanken nicht, dass Sie sie nieder machen, runterziehen, sie bestimmen. Sicher kennen Sie die Gedankenkreisel, in die eine oder andere Richtung? Wenn Sie sich positiv pushen und beeinflussen können, dann geht das negativ natürlich auch. Und diesen negativen Gedanken gilt es einen Riegel vorzuschieben. Nehmen Sie sich Ihren "inneren Kritiker" zur Brust und sagen Sie ihm laut oder innerlich und leise "STOPP"!!, wenn er sich in Ihnen allzu breit macht. Vielleicht klappt das nicht auf Anhieb, wenn er nicht gewohnt ist, unterbrochen zu werden. Aber mit etwas Übung wird es Ihnen immer besser gelingen.

 

Erlauben Sie sich Auszeiten vom Stress und Ihren stressenden Gedanken. Entweder, Sie laufen regelrecht Ihren Gedanken davon, indem Sie sich bewegen - joggen oder walken, schwimmen oder, was Ihnen sonst noch einen adäquaten Ausgleich verschafft. Oder, Sie kommen die Balance durch Tagträume. Sie können sich auch einfach weg träumen. Für ein paar Minuten sich Ihren Tagträumen hingeben, oder Sie hören gezielt eine geleitete Entspannung.

 

Lassen Sie viel öfter einen angenehmen inneren Film ablaufen und sorgen Sie dafür, dass er immer schöner und länger wird. Malen Sie sich aus, was und wie Sie sein wollen. Sie sind Ihr eigener Regisseur und können jederzeit neue Szenen dazuschreiben. Wenn Sie mehr in Übung bekommen, wird Ihnen auch immer besser gelingen, die positiveren Erlebnisse in Ihr Leben zu holen.

 

Sie haben es in der Hand, wie Sie mit Stress umgehen und können viel mehr erfolgreiches Stressmanagement betreiben, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Ihre positiven Gedanken werden Sie dabei unterstützen. Sollte Ihnen der Stressabbau jedoch nicht so wie erhofft gelingen, macht es vielleicht Sinn, etwas tiefer zu ergründen, welche Stresserlebnisse Ihnen dafür noch im Wege stehen.