Blog: Entscheidungen treffen, aber, wie treffe ich die "richtigen"?

Eine #Entscheidung treffen und möglichst die "richtige", wie gehst du da vor? Hier ein paar Hilfestellungen und Anregungen von mir.

 

Warum es so wichtig ist, eine Entscheidung zu treffen

 

Ich fühle mich mit dem Abschluss des Prozesses so, als würde ich beim Auto auf das Gaspedal getreten haben . Mein Motor bekommt Speed und nimmt Fahrt auf. Und genau das, kann ich dir auch empfehlen. Wenn ich noch keine Entscheidung habe treffen können, wird mein Motor weiterhin stottern, denn ihm fehlt der #Antrieb. Wenn die Entscheidung getroffen wurde, kommt der erste Stein automatisch ins Rollen und alles greift ineinander. Es ist auch wichtig, sich die Fragen zu stellen, was anders sein soll und was ich mit dieser Entscheidung erreichen möchte.  

 

Bestenfalls hast du eine "hin zu" Wahl getroffen und keine "weg von", weil eine Flucht weg von etwas keine gute Lösung ist. Du kannst Gefahr laufen, damit eine Fehlentscheidung zu treffen, wenn deine Motivation heißt, dass du einfach nur schnell weg willst, dieses Problem nicht mehr haben möchtest. Aber, egal, wie du dich entscheidest, diese Energie, die durch deine Entscheidung erst möglich wird, wird dich durch den Prozess hindurch begleiten. 


Weißt du, wohin du willst, was dein Ziel ist?

 

Am besten triffst du eine Entscheidung, wenn du weißt, was du damit eigentlich erreichen willst. Ohne Ziel keine Entscheidung. Wenn du dich entschieden hast, z. B. deine Wohnung zu wechseln, dann geht es ja im nächsten Step darum, herauszufiltern, in welchem Ort, Stadtteil, die neue Wohnung liegen soll, welche Ausstattung, Mietkosten etc. und zu wann. 

 

Welche Entscheidungshilfen dich unterstützen

 

Dir fällt's mega schwer, dich zu entscheiden? Das kenne ich auch gut, denn nicht jede Entscheidung ist mir leicht gefallen. Gerade wenn ich z. B. schon lange in einer Wohnung wohne, erwäge ich nicht ad-hoc mal eben auszuziehen. Das setzt schon einen sehr durchdachten Prozess der Entscheidungsfindung und vielleicht auch des Leidens voraus. Und es muss sich lohnen, diesen Schritt zu tun. Es sollte sich natürlich nachher besser anfühlen für mich, diese Entscheidung getroffen zu haben.

 

Schau mal, welcher Typ du bist:

 

Meistens ist es dein Bauchgefühl, auf das du dich sehr gut verlassen kannst. Du hast Erfahrungen gesammelt und dein Bauchgefühl ist ein guter Gradmesser. Wenn du in der Vergangenheit Bauchentscheidungen getroffen hast und die meistens genau richtig waren, ist das sicher eine gute Wahl, wenn du bei Entscheidungen in dich hinheinhorchst.

 

Die Pro und Contra-Liste, die dir dabei hilft, schwarz auf weiß festzuhalten, was an deinem Plan gut oder nicht so gut ist. Dabei alles was dir in den Sinn kommt notieren. Das kann dich auch sehr gut bei der Entscheidungsfindung unterstützen, denn es ist etwas völlig anderes, wenn ich Dinge nur im Kopf bewege.

 

Dir helfen deine Träume sehr gut weiter? Das ist auch ein Weg. Denn häufig ist es in Momenten, in denen eine Entscheidung ansteht, so, dass wir sehr viel mehr und bewusster träumen - also noch ganz gut wissen, was wir geträumt haben. Oder du hast sehr viel mehr Tagträume. Stelle deinem Unterbewusstsein die Frage, auf die du eine Antwort brauchst und lass dich überraschen, was da kommt.

 

Eine der gängigsten Techniken ist das Brainstorming. Das kannst du allein oder auch mit mehreren Personen aus deinem Umfeld machen. Du sammelst einfach alles, was dir zu deinem Problem einfällt, für das du eine Entscheidung treffen möchtest. Du filterst und bewertest deine Gedanken nicht, sondern lässt mal alles raus. Anschließend kannst du deine Aufzeichnungen aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe nehmen.

 

Du könntest dir deine Entscheidung auch ausmalen. Wenn du der Mensch bist, der ohnehin gerne mal etwas nebenbei skizziert, dann  lass deinem Stift einfach mal freien Lauf und male zu deinem Problem, was dir dazu einfällt. Dabei ist es, wie beim Brainstorming völlig unwichtig, was du malst, sondern, dass du intuitiv vorgehst. Mag sein, dass du so auf deine Lösung kommst.

 

Dann kannst du noch eine Alternativ-Liste anfertigen. Das heißt, dass du jeweils verschiedene Eckpunkte benennst und dazu Alternativen findest. Welche Alternativen gibt es zu deiner Entscheidungsfindung? Oder gibt es keine? Dazu kannst du gut auch Meinungen aus deinem Umfeld einholen, die du einfach sammelst, um sie anschließend etwas genauer zu betrachten.

 

Egal, wie lange du für deine Entscheidung gebraucht hast, wenn du dir alles vor Augen geführt hast, was ggf. auch schlimmsten Falles passieren könnte, solltest du auf jeden Fall auch Plan B im Gepäck haben. Das heißt, dass du auch für die Konsequenzen deiner Entscheidung gewappnet bist.

 

Ich wünsche dir ein glückliches Händchen für deine Entscheidungen, 

 

Susanne Körner

(Titelfoto: fotolia.com)

Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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