Was tun, wenn Sie Angst haben, vor Publikum zu sprechen

Schon ein kleiner familiärer Kreis, ein Event, fordert Ihnen einiges ab, wenn Sie nur daran denken, dass Sie womöglich im Fokus stehen könnten und etwas zu den anderen Gästen sagen sollten?

 

Vielleicht möchten Sie zu einem Jubiläum oder einer Hochzeit sprechen? Oder Sie müssen nächste Woche vor versammelter Mannschaft einen Vortrag halten und Ihnen geht schon bei dem Gedanken daran mächtig die „Düse“? Geschweige denn, im beruflichen Kontext wären Sie diesbezüglich gefordert?

 

Ich kann Ihnen zunächst einmal versichern, dass Sie damit nicht allein sind. Der eine fühlt sich wohl vor Publikum und wenn der Fokus auf ihm liegt, der andere so gar nicht. Und doch gibt es einen Unterschied, wann es Ihnen richtig Stress macht.

 

Die typischen Merkmale für Auftritts- oder Publikumsangst

 

• schweißnasse Hände

• Herzklopfen

• trockener Mund

• zitternde, stockende Stimme

• Unruhe, Nervosität

• Leere im Kopf

• Konzentrationsschwierigkeiten

 

Wenn Sie sich wiedererkannt haben, dann gehören Sie eher zu den Menschen, denen es, aus welchen Gründen auch immer, schwerer fällt, mit Publikum umzugehen. Dahinter kann eine Versagensangst, jede Menge Druck alles "perfekt" können zu wollen u. v. m. stehen.

 

Wie Sie der Angst entgegenwirken können

 

Mag sein, dass es zurückliegend ein Erlebnis gibt, was Sie irgendwie immer noch im Hinterkopf haben und Sie antriggert, oder aber Sie sind ohnehin eine eher schüchterne Person – wie auch immer. Es kommt darauf an, wie Sie damit umgehen.

 

• Meistens gehen dem Ganzen schon ein paar negative Gedanken voraus. 

• Was genau denken Sie über sich selbst in dieser Situation? 

• Wie wichtig sind die anderen in diesem Moment für Sie? 

• Wie sprechen Sie innerlich mit sich selbst?

• Machen Sie sich selbst Mut?

• Wie viel „Perfektion“ verlangen Sie sich selbst ab?

 

Das sind ein paar ganz wichtige Punkte, die Sie sich verdeutlichen sollten. Und dann können Sie den Spieß anfangen umzudrehen. Malen Sie sich ruhig das Schlimmste aus, was passieren könnte. Meistens kommt es sowieso niemals so, wie Sie es sich ausmalen! Doch damit haben Sie einmal alles ausgesprochen, sich von der Seele geredet. Apropos: Sprechen Sie unbedingt positiv mit sich und machen Sie sich Mut.

 

Erinnern Sie sich daran, wann es Ihnen auch schon ganz gut gelungen ist, vor anderen zu sprechen. Sie können sich selbst und den Zuhörern auch den Wind aus den Segeln nehmen, indem Sie sich outen. Sagen Sie ihrem Publikum, dass genau das Sie etwas nervös macht. Oder schicken Sie einfach vorweg, dass Sie nicht der große Redner sind und es Ihnen noch dazu so gar nicht leicht fällt. Das gibt Ihnen schon gleich ein paar Sympathiepunkte!

 

Sie werden häufig erleben, dass Ihre Zuhörer viel besser damit umgehen können und nachsichtiger mit Ihnen sind, als Sie sich das vorstellen. Stoppen Sie im Vorwege alle negativen Gedanken, die sich immer wieder ihren Weg suchen. Sagen Sie laut, wenn Sie das bemerken: STOP!  Je häufiger Sie Ihre Gedanken auf diese Weise unterbrochen haben, desto schneller gelingt es Ihnen, negative Gedanken zu unterbinden. 

 

Wenn Sie es geschafft haben, die Rede, Ihr Vortrag erledigt ist und Sie erleichtert und froh darüber sind, dann loben Sie sich bitte auch dafür! Häufig geht gerade das Lob unter, weil die Erleichterung im Vordergrund steht. Doch gerade dann, wenn Sie stolz auf sich selbst sein können und dürfen (!), ist Lob aber sehr wichtig! Klopfen Sie sich dafür auf die Schultern und bauen Sie für das nächste Mal darauf auf.

 

Für alle diejenigen, die es noch nicht so gut hinbekommen und wieder von ihrer Angst ausgebremst wurden, gibt es mich. Ich kann Ihnen auf unterschiedliche Art und Weise dabei helfen, dass Sie Ihre Publikumsangst überwinden und Sie zukünftig sogar mit Spaß und Freude Reden und Vorträge halten mögen.

 

Aufmunternde Grüße, Ihre

 

Susanne Körner

 

Ich bin seit 2010 Systemischer-Coach und biete einen  vielseitigen "Methodenkoffer":

  • Work-Health-Balance Coach für systemische Kurzzeitkonzepte
  • Wingwave-Coach
  • EMDR- und Hypnosetherapeutin
  • magic-words Trainerin 
  • Systemischer Coach 
  • staatl. gepr. Heilpraktiker für Psychotherapie

                                                   (mehr, siehe "Über mich") 

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